„Als Swiftie verspottet, heute Influencerin: Wie Kim Niehaus die Fan-Kultur erklärt“

Admin User
2 Min.
Screenshot einer Facebook-Seite mit sechs Profilfotos von Männern und Frauen oben sowie Zitaten und Text auf der linken Seite.

„Als Swiftie verspottet, heute Influencerin: Wie Kim Niehaus die Fan-Kultur erklärt“

Kim Niehaus, eine bekannte Taylor-Swift-Fanatin mit über 30.000 Followern auf Instagram und 16.000 auf TikTok, spricht über die Doppelmoral, die sie zwischen männlichen und weiblichen Fangemeinschaften sieht. Sie thematisiert auch die Risiken und Veränderungen in der Fan-Kultur, die durch soziale Medien und die Prominentenkultur geprägt werden.

Niehaus’ Weg als "Swiftie" begann in ihrer Schulzeit, als sie wegen ihrer Begeisterung für die Sängerin noch verspottet wurde. Ihre Hingabe ging so weit, dass sie den Englischunterricht schwänzte, um ein Konzert in Köln zu besuchen. Swifts Musik und ihre Reden hätten sie positiv beeinflusst, sagt sie.

Soziale Medien schaffen eine scheinbare Nähe zu Stars – Psychologen sprechen von "parasozialen Beziehungen". Das kann zu extremer Verehrung führen, dem sogenannten "Stanning", ein Begriff, der auf Eminems Song Stan aus dem Jahr 2000 zurückgeht. Niehaus steht zu ihrer Leidenschaft, sieht aber auch die Gefahren: So erhalten Swift-Fans online Drohungen, wenn sie das neue Album der Künstlerin kritisieren. Sie führt dies auf eine unterschiedliche Bewertung von männlichen und weiblichen Fans zurück.

Die Erfahrungen von Kim Niehaus zeigen, wie komplex moderne Fan-Kultur ist – geprägt von sozialen Medien und der Inszenierung von Prominenten. Trotz Kritik und Risiken bleibt sie eine leidenschaftliche Taylor-Swift-Fanatin und nutzt ihre Plattformen, um über die positiven wie negativen Seiten des Fandaseins zu sprechen.