Alois Schwartz übernimmt Preußen Münster in der Abstiegsnot
Preußen Münster stellt Alois Schwartz als neuen Cheftrainer vor
Preußen Münster hat Alois Schwartz als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der 55-Jährige übernimmt das Amt in einer schwierigen Phase: Die Mannschaft liegt mit zwei Punkten Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz am Tabellenende fest. Seine Aufgabe ist klar: das Team durch die letzten sieben Spiele der Saison führen und den Klassenerhalt in der Liga sichern.
Schwartz wechselt nach seiner Trennung vom 1. FC Saarbrücken, wo er in der dritten Liga tätig war, nach Münster. Sein Vertrag dort war im beidseitigen Einvernehmen aufgelöst worden und ebnete so den Weg für diesen Wechsel. Er folgt auf Alexander Ende, der den Verein bereits am vergangenen Montag verlassen hatte.
Der neue Trainer bringt umfangreiche Erfahrung aus der 2. Bundesliga mit. In zwölf Jahren leitete er 342 Spiele bei vier Vereinen: 1. FC Nürnberg, Karlsruher SC, SV Sandhausen und Hansa Rostock. Seine längste Station war der KSC, wo er zwischen 2020 und 2024 insgesamt 146 Partien verantwortete.
Schwartz hat einen Vertrag bis zum Saisonende unterzeichnet. Offiziell vorgestellt wird er am Mittwochvormittag auf einer Pressekonferenz. An seiner Seite werden die Co-Trainer Kieran Schulze-Marmeling und Janis Hohenhövel stehen.
Ole Kittner, sportlicher Geschäftsführer des Vereins mit Zuständigkeit für Strategie und Kommunikation, unterstützte die Verpflichtung nachdrücklich. Schwartz sei ein "höchst erfahrener Trainer", der dem Team in der Abstiegsbedrohung Struktur und klare Marschroute geben könne.
Preußen Münster hat nun sieben Spiele Zeit, um aus der Abstiegszone zu entkommen. Schwartz' erster Fokus liegt darauf, die zwei Punkte Rückstand auf einen sicheren Platz aufzuholen. Sein Vertrag läuft zunächst nur bis zum Saisonende – seine Zukunft hängt damit direkt vom Klassenerhalt der Mannschaft ab.






