Alberta prüft E-Scooter und E-Bikes als dienstliche Transportmittel für Politiker
Charlotte RichterAlberta prüft E-Scooter und E-Bikes als dienstliche Transportmittel für Politiker
Ein überparteilicher Ausschuss der Abgeordneten des Legislativrats von Alberta prüft derzeit, ob Fahrten mit E-Scootern und E-Bikes für dienstliche Reisen erstattungsfähig sein sollten. Der Vorstoß ist Teil einer Initiative, kostengünstigere und schnellere Transportalternativen für gewählte Amtsträger und Mitarbeiter zu erkunden.
Der Ausschuss hat kürzlich einen Antrag verabschiedet, der die Prüfung von Unternehmensvereinbarungen mit Anbietern wie Lime und Bird Canada vorsieht. Die Mitarbeiter wurden angewiesen, zu klären, ob diese Unternehmen ihre Haftungsbestimmungen für eine mögliche Kooperation anpassen würden. Bird Canada hat bereits signalisiert, dass man zu Gesprächen bereitsteht und bereits ähnliche Vereinbarungen mit anderen Unternehmen und Institutionen unterhält.
Aktuell können Politiker und Mitarbeiter der Fraktionen Ausgaben für Taxis, Mietwagen und bestimmte Flüge geltend machen. Ein Bericht warnte jedoch davor, Fahrten mit E-Scootern und E-Bikes zu erstatten – mit Verweis auf Bedenken hinsichtlich Sicherheit und Versicherungsschutz. Die meisten Anbieter verlangen von den Nutzern, sämtliche Risiken selbst zu tragen, was Beamte und Mitarbeiter im Falle eines Unfalls schutzlos zurücklassen könnte.
Der hintere Abgeordnete der United Conservative Party, Nolan Dyck, hat sich unterstützend geäußert und die Prüfung dieser Option befürwortet. Er sieht in E-Scootern und E-Bikes eine schnelle und kostengünstige Möglichkeit für dienstliche Fahrten.
Der Antrag des Ausschusses markiert den ersten Schritt zur Bewertung der Machbarkeit einer Erstattung für die Nutzung von E-Scootern und E-Bikes. Jede Vereinbarung hinge jedoch von der Klärung der Haftungs- und Versicherungsfragen ab. Das Ergebnis könnte die Reiseoptionen für die Mitglieder der Legislativversammlung Albertas und deren Mitarbeiter erweitern.






