AfD-Kandidat Uwe Arend gewinnt Stichwahl im Saalekreis mit klarer Mehrheit
Sebastian VoigtAfD-Kandidat Uwe Arend gewinnt Stichwahl im Saalekreis mit klarer Mehrheit
Uwe Arend hat die Landratswahl im Saalekreis gewonnen und sich am 28. Juni 2026 in der Stichwahl durchgesetzt. Der AfD-Kandidat setzte sich gegen seinen CDU-Herausforderer Sven Czekalla durch, der nur in wenigen Gemeinden führte. Arend erzielte in mehreren Schlüsselregionen des Landkreises absolute Mehrheiten und demonstrierte damit eine starke Unterstützung.
Bei der Wahl dominierte Uwe Arend in weiten Teilen des Saalekreises. In fast jeder Gemeinde erreichte er über 40 Prozent der Stimmen, mit der höchsten Zustimmung in Farnstädt und Schraplau, wo er die absolute Mehrheit holte. Sein vergleichsweise schwächstes Ergebnis erzielte er in Salzatal, wo er dennoch 38,18 Prozent der Stimmen auf sich vereinte.
Sven Czekalla von der CDU führte lediglich in vier Gemeinden: Braunsbedra, Petersberg, Salzatal und Steigra. Trotz dieser lokalen Erfolge landete er insgesamt mit 36,61 Prozent in der Stichwahl auf dem zweiten Platz, hinter Arends 43,26 Prozent.
Die übrigen Kandidaten blieben deutlich zurück. Kerstin Eisenreichs bestes Ergebnis erzielte sie in Kabelsketal mit etwa 20 Prozent der Stimmen. Lars Zaruba erreichte in Teutschenthal sein Spitzenergebnis von 9,4 Prozent, konnte ansonsten aber kaum Fuß fassen.
Arends Sieg bestätigt seine breite Unterstützerbasis im gesamten Saalekreis. Das Ergebnis markiert einen deutlichen Wechsel in der lokalen Führung, da der AfD-Kandidat nach der klaren Stichwahl die Amtsgeschäfte übernehmen wird. Sein Erfolg folgt auf einen Wahlkampf, in dem er in den meisten Gebieten konsequent vorne lag – mit Ausnahme weniger CDU-Hochburgen.






