ADFC Dresden will Radverkehr mit Aufwertung der Augustus-Route revolutionieren

ADFC Dresden will Radverkehr mit Aufwertung der Augustus-Route revolutionieren
Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Dresden hat einen Plan vorgelegt, um die Radinfrastruktur in der Stadt zu verbessern und ein harmonisches Miteinander von Radfahrenden und Fußgänger:innen zu fördern. Im Mittelpunkt der Vorschläge stehen die Aufwertung der Augustus-Route sowie die Förderung eines verantwortungsvollen Verkehrsverhaltens. Die Augustus-Route, eine wichtige familienfreundliche Radverbindung zwischen dem Albertplatz und dem Hauptbahnhof, hat seit dem Einsturz der Carolabrücke eine zentrale Rolle gespielt. Der ADFC Dresden schlägt nun Maßnahmen zur Aufwertung dieser Strecke vor, darunter die Bündelung des Radverkehrs entlang der Hauptstraße sowie die Prüfung ausgewiesenener Fahrradstraßen im Barockviertel mit gezielt platzierten Fahrradabstellflächen – fernab stark frequentierter Fußgängerbereiche. Zudem setzt sich der Verband für die Entwicklung attraktiver Alternativrouten wie der Albertstraße und der Königstraße ein, die durch sichere Querungen und ebene Oberflächen überzeugen sollen. Alex Bereza, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden, betont, wie entscheidend gegenseitige Rücksichtnahme und Verantwortung im Verkehr für ein besseres Miteinander sind. Gemeinsam mit dem Verein Hauptstraße e.V. hat der ADFC die Kampagne «Langsamer fahren, sicher ankommen» ins Leben gerufen, die zu einem rücksichtsvollen Verhalten auf der wichtigen Verkehrsachse aufruft. In seiner Stellungnahme hebt der Verband hervor, wie wichtig die Aufwertung öffentlicher Räume durch Freiflächenplanung sowie die Beseitigung von Hindernissen ist, um Engpässe abzubauen und Konflikte zu entschärfen. Die Vorschläge des ADFC Dresden zielen darauf ab, die Radinfrastruktur auszubauen, ein verantwortungsbewusstes Verkehrsverhalten zu stärken und das Zusammenleben von Radfahrenden und Fußgänger:innen in der Innenstadt zu verbessern. Mit Maßnahmen wie der Aufwertung der Augustus-Route und der Kampagne «Langsamer fahren, sicher ankommen» soll ein sichereres und lebenswerteres städtisches Umfeld entstehen. Der Stadtrat, in dem Vertreter:innen verschiedener politischer Fraktionen sitzen, wird die Pläne in den kommenden Sitzungen beraten.

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