Achterbahn-Hersteller Mack Rides verklagt: Schwerverletzte fordern Millionenentschädigung in den USA

Admin User
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Menschen bei einer Achterbahnfahrt mit Schienen und Felsen im Hintergrund.

Achterbahn-Hersteller Mack Rides verklagt: Schwerverletzte fordern Millionenentschädigung in den USA

Ein deutscher Achterbahnhersteller sieht sich in den USA mit mehreren Klagen wegen schwerer Verletzungen konfrontiert, die durch eine seiner Attraktionen verursacht wurden. Fünf Fahrgäste haben Schadensersatzklagen gegen Mack Rides eingereicht und werfen dem Unternehmen vor, dass die Achterbahn Stardust Racers bei ihnen langfristige Kopf- und Wirbelsäulenschäden hinterlassen habe. Jeder der Kläger fordert nun eine Entschädigung von mehr als 50.000 US-Dollar.

Die rechtlichen Schritte folgen auf Berichte über wiederholte Vorfälle zwischen Frühling und Herbst, bei denen Fahrgäste während der Fahrt mit dem Kopf gegen die Vordersitze prallten.

Im Mittelpunkt der Klagen steht Stardust Racers, eine Achterbahn in einem nicht namentlich genannten US-Freizeitpark. Die Geschädigten behaupten, das Design der Bahn habe sie nicht ausreichend vor heftigen Ruckbewegungen geschützt, was zu schweren Verletzungen führte. Mindestens ein Kläger musste sich nach der Fahrt einer Wirbelsäulenoperation unterziehen.

Mack Rides wird vorgeworfen, die Achterbahn nicht ordnungsgemäß konstruiert oder auf Sicherheit unter normalen Bedingungen getestet zu haben. Der Fall erhielt zusätzliche Brisanz, nachdem es im September zu einem tödlichen Zwischenfall gekommen war: Ein Mann brach nach der Fahrt mit derselben Attraktion zusammen und starb später. Die US-Behörden stuften den Tod als Unfall ein, und der Betreiber einigte sich außergerichtlich mit den Hinterbliebenen.

Einer der Kläger, in den Gerichtsakten als John Doe geführt, gehört zu denen, die rechtliche Schritte einleiteten. Die Klagen argumentieren, der Hersteller hätte die Risiken, die zu den Verletzungen führten, vorhersehen und verhindern müssen.

Die Vorfälle ereigneten sich über mehrere Monate hinweg, wobei Fahrgäste wiederholt durch plötzliche Stöße während der Fahrt Kopfverletzungen erlitten. Trotz des früheren Todesfalls blieb die Achterbahn bis zur Einreichung der Klagen in Betrieb.

Der Rechtsstreit dreht sich nun um die Frage, ob Mack Rides für die auf Stardust Racers erlittenen Verletzungen haftbar gemacht werden kann. Die fünf Kläger fordern erhebliche Entschädigungszahlungen – jede Forderung übersteigt 50.000 US-Dollar. Das Urteil könnte Präzedenzcharakter für künftige Fälle zur Sicherheit von Freizeitparkattraktionen in den USA haben.

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