19 June 2026, 02:35

Abschiebegefängnis in Romulus: Pläne nach Protesten und Klage gestoppt

Lagerhalle in Romulus, die ICE im Februar gekauft hat, wird kein Haftzentrum, sagt Michigan AG

Abschiebegefängnis in Romulus: Pläne nach Protesten und Klage gestoppt

Pläne für Umwandlung eines Lagers in Romulus in ein Abschiebegefängnis werden fallen gelassen

Die Pläne, ein Lagerhaus in Romulus in ein Abschiebungsgefängnis umzuwandeln, wurden aufgegeben. Die Entscheidung folgte auf eine Klage von Beamten aus Michigan und massiven Widerstand der lokalen Bevölkerung. Die Einrichtung hätte Arbeitsplätze und wirtschaftliche Impulse für die Region bringen sollen.

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Die Einwanderungs- und Zollbehörde ICE hatte das Gebäude im Februar in der Nähe des Flughafens Detroit Metro erworben. Die Behörde plante, 1.458 Arbeitsplätze zu schaffen und wirtschaftliche Vorteile in Höhe von fast 150 Millionen US-Dollar zu generieren. Die Generalstaatsanwältin von Michigan, Dana Nessel, reichte jedoch Klage ein und argumentierte, der Standort sei aufgrund der Nähe zu Schulen und Wohngebieten ungeeignet.

Der Stadtrat von Romulus lehnte den Vorschlag einstimmig ab. Auch Anwohner und Abgeordnete äußerten Empörung. Nach der rechtlichen Intervention zog die ICE ihre Pläne zurück.

Bürgermeister Robert McCraight dankte dem Minister für Innere Sicherheit, Markwayne Mullin, dafür, die Bedenken der Bevölkerung anerkannt zu haben. Die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, lobte die Bemühungen von Nessel, McCraight und den Abgeordneten, die das Projekt verhindert hatten. Vizegouverneur Garlin Gilchrist bedankte sich ebenfalls bei Nessel für ihre Unterstützung der Gemeinschaftsstimmen.

Das Ministerium für Innere Sicherheit (DHS) erklärte, man arbeite nun daran, bestehende Haftkapazitäten in Zusammenarbeit mit Bundesstaaten und Landkreisen zu nutzen. Der Fall bleibt bis zu einer schriftlichen Vereinbarung offen, die bestätigt, dass ICE und DHS das Gebäude niemals als Abschiebegefängnis nutzen werden.

Das geplante Abschiebezentrum in Romulus wird nicht realisiert. Die Klage und der öffentliche Widerstand spielten eine entscheidende Rolle bei dieser Entscheidung. Die Behörden werden durch eine formelle Vereinbarung sicherstellen, dass das Gelände nicht für Haftzwecke genutzt wird.

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