82-Jähriger verliert 1,3 Millionen Rubel an Telefonbetrüger in Arsenjew
Julian Hartmann82-Jähriger verliert 1,3 Millionen Rubel an Telefonbetrüger in Arsenjew
Ein 82-jähriger Mann aus Arsenjew hat nach einem Telefonbetrug 1,3 Millionen Rubel verloren. Der Betrüger gab sich als Mitarbeiter der lokalen Verwaltung aus und überredete das Opfer, sein gesamtes Bargeld zu Hause offenzulegen. Später wurde der Geschädigte misstrauisch und alarmierte die Polizei.
Der Betrug begann, als der Anrufer den älteren Mann davon überzeugte, er sei ein Regierungsbeamter. Unter diesem Vorwand brachte der Betrüger ihn dazu, den Geldbetrag preiszugeben, den er zu Hause aufbewahrte. Anschließend wurde ein Kurier zu seiner Wohnung geschickt, um das Bargeld abzuholen.
Nach der Übergabe des Geldes kam dem Opfer die Transaktion zunehmend verdächtig vor. Er entschied sich, den Vorfall bei den Behörden zu melden. Die Polizei hat inzwischen Anklage nach Paragraf 159, Absatz 4 des russischen Strafgesetzbuchs wegen groß angelegten Betrugs durch eine organisierte Gruppe erhoben.
Die Ermittlungen zur Identifizierung und Festnahme der Verantwortlichen laufen noch. Die Behörden rufen die Bürger – insbesondere ältere Menschen – zur Wachsamkeit auf und warnen davor, Geld an Fremde zu übergeben. Solche Betrugsmaschen zielten weiterhin gezielt auf schutzbedürftige Personen ab.
