800.000 Euro verloren: Wie ein Mann aus Worms in Krypto-Betrug geriet

Admin User
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Internet-Betrüger erleichtern Mann um etwa 800.000 Euro - 800.000 Euro verloren: Wie ein Mann aus Worms in Krypto-Betrug geriet

Die Polizei in Worms ermittelt in einem mutmaßigen Anlagebetrug im Wert von rund 800.000 Euro. Das Opfer, ein Mann aus der Region, wurde nach einem unerbetenen Anruf in gefälschte Kryptowährungsgeschäfte gelockt. Die Behörden haben nun eine öffentliche Warnung vor der wachsenden Gefahr solcher Betrugsmaschen herausgegeben.

Der Betrug begann, als der Mann von unbekannten Tätern telefonisch kontaktiert wurde. Diese verlagerten das Gespräch schnell auf Messengerdienste, wo sie ihm enorme Gewinne aus Kryptowährungsinvestitionen versprachen. Um ihn zu überzeugen, behaupteten die Betrüger, sie könnten außergewöhnlich günstige Wechselkurse anbieten.

Anschließend wurde das Opfer angewiesen, eine Fernzugriffssoftware auf seinem Computer zu installieren. Dadurch erhielten die Kriminellen vollen Zugriff auf sein Online-Banking. Trotz mehrerer Überweisungen erhielt der Mann niemals eine Auszahlung. Stattdessen forderten die Betrüger immer wieder weitere Zahlungen. Laut einem Polizeibericht vom 23. Dezember 2025 sind die Täter weiterhin unbekannt. Die gesamte Operation wurde aus der Ferne durchgeführt und hinterließ kaum Spuren für die Ermittler.

Der Fall hat die Kriminalpolizei Worms veranlasst, die Bevölkerung vor ähnlichen Betrugsmodellen zu warnen. Opfer werden oft unter Druck gesetzt, hohe Summen mit falschen Versprechungen auf schnelle Renditen zu überweisen. Die Behörden rufen dazu auf, solche Betrugsversuche umgehend zu melden.