8. Mai: Deutschland gedenkt der Befreiung und warnt vor neuem Extremismus
Julian Hartmann8. Mai: Deutschland gedenkt der Befreiung und warnt vor neuem Extremismus
Deutschland gedachte am 8. Mai der Befreiung – mit Mahnungen gegen Hass und Extremismus
Politikerinnen und Politiker verschiedener Parteien erinnerten an die historische Bedeutung des Tages und warnten vor aktuellen Gefahren.
Die Linke und die Grünen würdigten die Vergangenheit, während SPD und CDU die Notwendigkeit betonten, dem Extremismus heute entschlossen entgegenzutreten.
Bodo Ramelow, stellvertretender Parteivorsitzender der Linken, dankte allen, die sich gegen die NS-Herrschaft aufgelehnt hatten. Gleichzeitig besuchten Abgeordnete seiner Fraktion das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park und legten einen Kranz nieder.
Die grüne Bundestagsabgeordnete Katrin Göring-Eckardt erinnerte an das Ende des NS-Terrors am 8. Mai 1945. Zugleich kritisierte sie den Umgang Deutschlands mit sowjetischen Kriegsdenkmälern: Diese würden von Russland für Propaganda instrumentalisiert. Zudem würdigen sie oft nicht die nicht-russischen Soldaten, die in der Roten Armee kämpften.
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete den Tag als „Tag der Befreiung für Millionen“. Er warnte, er sei auch Mahnung, Hass und Extremismus entschieden entgegenzutreten.
Der grüne Politiker Cem Özdemir schrieb auf X, der 8. Mai solle die Menschen daran erinnern, für Freiheit und Menschenwürde einzustehen. Er betonte die Gefahren von Hass und Ausgrenzung.
Die SPD veröffentlichte eine Erklärung, in der sie zum Widerstand gegen Rechtsextremisten und Rassisten aufrief. Die Partei warnte, dass solche Gruppen auch heute noch Hass in der Gesellschaft verbreiteten.
Der Jahrestag stand im Zeichen von Erinnerung und Wachsamkeit – quer durch das politische Spektrum. Führungspersönlichkeiten hoben sowohl die historische Bedeutung des 8. Mai als auch den anhaltenden Kampf gegen Extremismus hervor.
Gedenkveranstaltungen und öffentliche Stellungnahmen unterstrichen, wie prägend dieser Tag für Deutschlands Verpflichtung zu Demokratie und Menschenrechten bleibt.






