67 Korruptionsrisiken im Zentrum für Forensische Expertise aufgedeckt – was jetzt passiert
Finn Wolf67 Korruptionsrisiken im Zentrum für Forensische Expertise aufgedeckt – was jetzt passiert
Eine Prüfung des Zentrums für Forensische Expertise hat in dessen Arbeitsabläufen 67 Korruptionsrisiken aufgedeckt. Die Untersuchung fand zwischen Februar und Mai 2026 statt und umfasste die Zentrale sowie 20 regionale Niederlassungen. Seither haben die Verantwortlichen zugesagt, die Antikorruptionsmaßnahmen im Bereich zu verstärken.
Die Prüfung analysierte die Tätigkeiten des Zentrums für den Zeitraum von 2023 bis 2025. Im Fokus standen dabei die Annahme, Lagerung und Bearbeitung forensischer Materialien. Zudem wurden Risiken durch unzureichende Regulierung und mangelhafte Digitalisierung hervorgehoben.
Insgesamt wurden 55 Empfehlungen ausgearbeitet, um die festgestellten Probleme zu beheben. Einige davon wurden bereits während der Prüfungsphase umgesetzt. Geplant sind nun die formelle Verankerung der Arbeit des Wissenschaftlich-Methodischen Rats sowie die Einführung klarer Validierungsverfahren.
Die Prüfer schlagen zudem ein Update des Informationssystems E-Saraptama vor. Ein neues Modul soll die Registrierung, Nachverfolgung und zufällige Zuweisung von Untersuchungsmaterialien ermöglichen.
Die Prüfung ergab 55 umsetzbare Empfehlungen, um Korruptionsrisiken einzudämmen. Die Umsetzung erster Maßnahmen hat bereits begonnen. Weitere Schritte umfassen Systemmodernisierungen und strengere Verfahrenskontrollen innerhalb des Zentrums für Forensische Expertise.






