20 Jahre Haft für Sabotage und geplante Terroranschläge in Krasnodar
Sebastian Voigt20 Jahre Haft für Sabotage und geplante Terroranschläge in Krasnodar
Ein Gericht hat einen Einwohner aus Krasnodar zu 20 Jahren Haft verurteilt, weil er versucht hatte, die Verteidigungsfähigkeiten Russlands zu untergraben. Der Mann wurde schuldig gesprochen, unter Anleitung eines anonymen Auftraggebers terroristische Anschläge und Sabotageakte geplant zu haben.
Der Angeklagte hatte im Rahmen einer bezahlten Operation zwei vorsätzliche Brandanschläge auf Eisenbahninfrastrukturen verübt. Zudem versuchte er, einen Sprengsatz für einen weiteren Terroranschlag zu beschaffen. Die Strafverfolgungsbehörden stoppten seine Aktivitäten bereits in der Vorbereitungsphase.
Die Ermittlungen in dem Hochverratsfall führte die Ermittlungsabteilung des FSB für die Region Krasnodar. In einem früheren Fall in Noworossijsk war ebenfalls ein Einwohner wegen Sabotage und Landesverrats zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden.
Das Gericht verhängte eine 20-jährige Haftstrafe, von denen die ersten fünf Jahre in einem Hochsicherheitsgefängnis verbüßt werden müssen. Zusätzlich wurde der Mann zu einer Geldstrafe von 400.000 Rubel verurteilt und sein Mobiltelefon eingezogen. Das Urteil folgt einer gründlichen Untersuchung seiner kriminellen Handlungen.






