31 March 2026, 18:37

133 Kilo Meth und zwei Pistolen: Drogenring aus Houston zerschlagen

Plakat mit der Überschrift "Verbrecher der mexikanischen Drogenhandelsgewalt" mit Bildern von Individuen verschiedenen Alters, Geschlechts und Ethnien, alle mit ernsten Gesichtern nach vorne gewandt, vor einem hellblauen Hintergrund.

133 Kilo Meth und zwei Pistolen: Drogenring aus Houston zerschlagen

Zwei Männer aus Houston sind wegen ihrer Beteiligung an einem großangelegten Methamphetamin-Ring zu jeweils 13,5 Jahren Haft verurteilt worden. Edgar Prudencio Ruiz und Damian Lee Gutierrez wurden der Verschwörung sowie des Besitzes mit der Absicht, die Droge in Verkehr zu bringen, für schuldig befunden. Ihre Festnahme erfolgte im Rahmen einer großangelegten Ermittlung, bei der über 130 Kilogramm Kristallmeth mit einem Straßenverkaufswert von mehr als 200.000 US-Dollar sichergestellt wurden.

Der Fall nahm am 17. Juni 2025 seinen Anfang, als die beiden Männer fünf Kilogramm Methamphetamin an einen verdeckten Ermittler verkauften. Dieser Deal löste eine umfassendere Untersuchung ihrer Aktivitäten aus. Später stoppten die Behörden einen von Ruiz und Gutierrez gelenkten Toyota Tacoma, in dem sie zehn gallonengroße Beutel mit Kristallmeth sowie zwei geladene 9-mm-Pistolen fanden.

Eine anschließende Durchsuchung von Gutierrez' Wohnung förderte weitere 122 gallonengroße Beutel mit der Droge zutage. Die Gesamtmenge der beschlagnahmten Substanz belief sich auf etwa 133 Kilogramm reines Methamphetamin. Die Ermittler bestätigten, dass die Rauschgiftlieferung aus Mexiko stammte.

Beide Männer waren bereits in Schießereien verwickelt gewesen und führten bei Drogengeschäften regelmäßig Schusswaffen mit sich. Ihr Prozess fand im November 2025 statt und endete mit Verurteilungen in mehreren Anklagepunkten. Neben den Haftstrafen von jeweils 162 Monaten müssen sie nach ihrer Entlassung fünf Jahre unter Aufsicht stehen.

Dieser Fall ist Teil eines größeren Trends in den USA: Zwischen 2021 und 2026 gab es in mindestens acht weiteren Bundesstaaten – darunter Kalifornien, Arizona und Georgia – Großrazzien gegen Methamphetamin, bei denen jeweils über 100 Kilogramm beschlagnahmt wurden. Zu den spektakulärsten Funden zählten die Sicherstellung von 500 Kilogramm in Los Angeles (2024) sowie die Beschlagnahmung von 300 Kilogramm in Arizona nahe der Grenze (2023).

Ruiz und Gutierrez werden ihre Strafen in einem Bundesgefängnis verbüßen, gefolgt von einer Bewährungsauflage. Der Fall unterstreicht die anhaltende Herausforderung durch den Methamphetamin-Schmuggel in den USA, wobei weiterhin große Mengen aus Mexiko ins Land gelangen. Die Behörden betonen die Rolle bewaffneter Drogennetzwerke bei der landesweiten Verteilung der Lieferungen.

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