13-Jährige misshandelt: Frau gesteht grausame Menschenhandel-Verbrechen in Kanada
Finn Wolf13-Jährige misshandelt: Frau gesteht grausame Menschenhandel-Verbrechen in Kanada
Eine Frau aus British Columbia hat gestanden, ein 13-jähriges Mädchen in den Menschenhandel verwickelt und gewaltsam misshandelt zu haben. Jennifer Stephens bekannte sich in mehreren schweren Anklagepunkten für schuldig, darunter sexuelle Nötigung unter Waffenandrohung und Freiheitsberaubung. Die Staatsanwaltschaft beantragt nun eine 13-jährige Haftstrafe für ihre Verbrechen.
Der Fall begann im Februar 2023, als die Polizei in Langley, B.C., Ermittlungen aufnahm. Der Ausgangspunkt war eine Telefonnummer, die mit dem Opfer in Verbindung stand, das zuvor in Alberta und Kelowna dem Menschenhandel zum Opfer gefallen war. Später wurde Stephens als Täterin identifiziert.
Während der Misshandlungen setzte Stephens das Mädchen brutalen Schlägen aus. Das Opfer erlitt eine Gehirnerschütterung, schwere Prellungen und Schnittverletzungen im Gesicht und am Körper. Ärztliche Berichte bestätigten das Ausmaß der Verletzungen.
Vor Gericht wurde zudem bekannt, dass Stephens eine Kundenliste mit etwa 500 Personen führte. Neben den körperlichen Folgen leidet das Opfer noch heute unter schweren psychischen Langzeitfolgen: Es plagen sie häufige Panikattacken, Albträume und lähmende Angstzustände.
Stephens bekannte sich in allen Anklagepunkten für schuldig, darunter Körperverletzung mit gefährlicher Folge und Menschenhandel mit einer Minderjährigen.
Die Staatsanwaltschaft hat eine 13-jährige Haftstrafe für Stephens beantragt. Bei der Urteilsfindung sollen die extreme Gewalt und das anhaltende Trauma, das der jungen Überlebenden zugefügt wurde, besonders berücksichtigt werden. Eine endgültige Entscheidung des Gerichts steht noch aus.






