10-Millionen-Betrug in Artjom: Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen gegen falsche Polizisten
Charlotte Richter10-Millionen-Betrug in Artjom: Staatsanwaltschaft übernimmt Ermittlungen gegen falsche Polizisten
Staatsanwälte in Artjom übernehmen Ermittlungen in großem Betrugsfall
Eine Frau aus der Region verlor 10 Millionen Rubel, nachdem sie Opfer eines raffinierten Betrugs geworden war. Der Fall steht nun unter der Aufsicht der Staatsanwaltschaft.
Der Vorfall begann, als Betrüger die Geschädigte kontaktierten. Sie gaben sich als Polizeibeamte und Bankangestellte aus und überzeugten sie davon, dass ihr Konto auf dem Portal „Gosuslugi“ gehackt worden sei und Geld ins Ausland transferiert werde.
Auf ihre Anweisung hin hob die Frau 10 Millionen Rubel in bar ab. Anschließend übergab sie das Geld einer unbekannten Frau, nachdem sie ein Codewort genannt hatte. Erst später wurde ihr klar, dass sie hereingelegt worden war.
Die Frau erstattete Anzeige bei der Polizei, woraufhin die Ermittlungen eingeleitet wurden. Die Behörden stufen den Fall nach Artikel 159, Absatz 4 des russischen Strafgesetzbuchs ein.
Die Betrugsermittlungen laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Staatsanwaltschaft in Artjom hat die Federführung übernommen. Der Fall zeigt, wie stark die Gefahr von Identitätsbetrug in der Region zunimmt.
