Würth-Gruppe knackt 2025 die 20-Milliarden-Marke – wie die Familie den Erfolg prägt
Julian HartmannWürth-Gruppe knackt 2025 die 20-Milliarden-Marke – wie die Familie den Erfolg prägt
Würth-Gruppe meldet Rekordumsatz von 20,7 Milliarden Euro für 2025 – Familienführung bleibt prägend
Die Würth-Gruppe hat für das Jahr 2025 einen Rekordumsatz von 20,7 Milliarden Euro verzeichnet und damit ein weiteres starkes Geschäftsjahr vorgelegt. Unternehmensgründer Reinhold Würth, mittlerweile 91 Jahre alt, spielt weiterhin eine zentrale Rolle bei der strategischen Ausrichtung des Konzerns. Gleichzeitig hat die nächste Generation der Familie Würth Schlüsselpositionen in der Führung übernommen.
Im Jahr 2025 stockte die Würth-Gruppe ihr Lager um 100 Millionen Euro auf und erhöhte den Gesamtbestand damit auf 3,6 Milliarden Euro. Vorstandschef Robert Friedmann verteidigte diesen Schritt als bewusste strategische Entscheidung und bezeichnete ihn als erprobten Ansatz, um wirtschaftliche Unsicherheiten zu meistern.
Das Wachstum des Unternehmens setzte sich auch 2026 fort: In den ersten vier Monaten stiegen die Umsätze um 3,2 Prozent. Noch deutlicher legte das operative Ergebnis zu – es kletterte um acht Prozent auf knapp 300 Millionen Euro. Die Unternehmensführung rechnet für das gesamte Jahr nun mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Bereich.
Die Familie bleibt fest in das Unternehmen eingebunden. Reinhold Würths Enkel Benjamin und Sebastian übernahmen 2025 zentrale Führungsaufgaben. Seine Enkelin Maria verantwortet die Unternehmens-Kunstsammlung sowie kulturelle Projekte. Bettina Würth, die Tochter von Reinhold Würth, sitzt im Aufsichtsrat der Stiftung.
Mit Rekordumsätzen, steigenden Gewinnen und wachsenden Lagerbeständen positioniert sich die Würth-Gruppe für eine weitere Expansion. Die Strategie hoher Lagerbestände und stetiger Wachstumsprognosen signalisiert Zuversicht in die Zukunft. Gleichzeitig bleibt die familiäre Prägung sowohl in den Geschäftsaktivitäten als auch in kulturellen Initiativen tief verankert.






