Wohngeld in Braunschweig: Wie Rentner und Geringverdiener gegen hohe Mieten kämpfen
Julian HartmannWohngeld in Braunschweig: Wie Rentner und Geringverdiener gegen hohe Mieten kämpfen
Steigende Mieten in Braunschweig und der Region setzen Rentner und Geringverdiener unter Druck. Viele kämpfen mit den Wohnkosten, doch finanzielle Unterstützung gibt es durch Wohngeld. Der SoVD (Sozialverband Deutschland) in Braunschweig hilft bei der Beantragung – ein Angebot, das die Belastung durch stark steigende Mieten lindern kann. Bundesweit könnten rund zwei Millionen Haushalte Anspruch darauf haben, doch viele wissen nichts von dieser Möglichkeit.
Das Wohngeld beträgt im Schnitt etwa 300 Euro pro Monat, abhängig von der örtlichen Mietpreislage, Haushaltsgröße, Einkommen und Steuerfreibeträgen. Allerdings gab es in diesem Jahr keine Erhöhung; die nächste Anpassung steht erst zum 1. Januar 2027 an. Voraussetzung ist, dass Antragsteller keine anderen staatlichen Leistungen wie Bürgergeld oder Sozialhilfe beziehen.
Auch Wohneigentümer können unter bestimmten Bedingungen einen Lastenzuschuss erhalten – eine Förderung für wohnungsbezogene Belastungen. Der SoVD unterstützt dabei ebenso wie bei rentenrechtlichen Fragen.
Ziel der SoVD-Beratung ist es, den Zugang zu Wohngeld und weiteren Zuschüssen zu erleichtern. Wer Anspruch hat, erhält dringend benötigte Entlastung – auch wenn die Leistungen bis 2027 unverändert bleiben. Betroffene in Braunschweig können sich an die Organisation wenden, um Hilfe beim Antragsverfahren zu erhalten.






