26 March 2026, 12:36

Unternehmer wegen tödlichem Gasverkauf an Jugendlichen verurteilt

Ein Anwalt in einem Anzug sitzt an einem Tisch mit einer Waage davor und sieht konzentriert auf Dokumente.

Unternehmer wegen tödlichem Gasverkauf an Jugendlichen verurteilt

Ein Unternehmer aus Nachodka ist wegen fahrlässiger Tötung eines Jugendlichen schuldig gesprochen worden. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Freiheitsbeschränkung von eineinhalb Jahren, nachdem er dem Opfer 2025 Flüssiggas verkauft hatte. Der Prozess wurde nach einer Berufung der Staatsanwaltschaft der Region Primorje neu aufgerollt.

Der Vorfall ereignete sich im Februar 2025, als der Angeklagte, ein Einzelunternehmer, einem Minderjährigen drei Kanister mit Haushaltsgas verkaufte. Der Jugendliche inhalierte später das Gas und erlag einer akuten Butan-Vergiftung.

Ursprünglich war der Geschäftsmann in demselben Verfahren freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung ein, woraufhin die Staatsanwaltschaft der Region Primorje Revision beantragte. Dies führte zu einer Neuverhandlung vor dem Stadtgericht Nachodka, in deren Verlauf er schließlich nach Artikel 109, Absatz 1 des russischen Strafgesetzbuchs verurteilt wurde.

Neben der strafrechtlichen Verurteilung bestätigte das Gericht eine zivilrechtliche Klage der Mutter des Opfers. Ihr wurden Entschädigungen für sowohl materielle als auch immaterielle Schäden zugesprochen, die durch die Tragödie entstanden waren.

Das Urteil beendet ein langes juristisches Verfahren, das mit dem Tod des Jugendlichen 2025 begann. Die Strafe für den Unternehmer umfasst Freiheitsbeschränkungen, während die Familie des Opfers eine finanzielle Entschädigung erhält. Der Fall unterstreicht die rechtlichen Konsequenzen des Verkaufs gefährlicher Substanzen an Minderjährige in Russland.

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