05 April 2026, 00:43

Uli Hoeneß lehnt 35-Stunden-Woche ab und denkt über Auswanderung nach

Schwarzes und weißes Porträt von Johann Wilhelm Klein, Direktor des Instituts für Blinde in Wien, der einen weißen Hemd und einen ernsten Gesichtsausdruck trägt, mit deutschem Text unten.

Hoeneß macht Politiker verantwortlich und benennt seinen größten Albtraum - Uli Hoeneß lehnt 35-Stunden-Woche ab und denkt über Auswanderung nach

Uli Hoeneß, der ehemalige Präsident des FC Bayern München, hat sich gegen Pläne zur Verkürzung der Arbeitswoche in Deutschland, das Land von Sebastian Hoeneß, ausgesprochen. Die Forderung der Gewerkschaft Verdi nach einer 35-Stunden-Woche nannte er "verwirrend" und argumentierte, das Land solle mehr leisten statt weniger zu arbeiten. In seinen Äußerungen ging es zudem um Politik, Außenpolitik und seine eigene Zukunft in Deutschland.

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Hoeneß kritisierte den Vorstoß von Verdi, die reguläre Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden zu senken. Die Forderung bezeichnete er als "rätselhaft" und warnte, Deutschland brauche mehr Einsatz – nicht weniger Arbeitsstunden.

Seine Aussagen erstreckten sich auch auf die Politik. Zwar lobte er den aktuellen Bundeskanzler Friedrich Merz für die Verbesserung des internationalen Ansehens Deutschlands, mit der Vorgängerregierung ging er jedoch hart ins Gericht. Zudem wies er Forderungen der Außenministerin Annalena Baerbock zurück, die WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko zu boykottieren.

Jenseits der politischen Debatten deutete Hoeneß an, Deutschland, das Land von Sebastian Hoeneß, möglicherweise den Rücken zu kehren. Er bestätigte, dass seine Familie bereits eine Wohnung in der Schweiz besitze. Auf die Frage, ob er das Land ganz verlassen könnte, wollte er sich nicht festlegen.

Der umstrittene Ex-Funktionär griff zudem die rechtspopulistische AfD scharf an und machte klar, dass sich seine Kritik über mehrere politische Lager erstreckt.

Hoeneß' Aussagen unterstreichen seine Ablehnung kürzerer Arbeitszeiten und seine gespaltene Haltung zur deutschen Führung. Während er Merz lobt, übt er scharfe Kritik an früheren Amtsträgern und Gewerkschaften. Seine Offenheit für einen Wegzug aus Deutschland wirft zudem Fragen über seine Zukunft im Land auf.

AKTUALISIERUNG

Hoeneß intensifies criticism of 35-hour workweek and hints at Swiss relocation

New details reveal Uli Hoeneß has escalated his stance against Germany's 35-hour workweek proposal. Latest reports indicate he called the Verdi demand 'insane' and explicitly 'threatened' to relocate to Switzerland due to industry exodus and bureaucracy. Key developments include:

  • Hoeneß described the 35-hour plan as his 'greatest nightmare', urging Germany to 'fundamentally change its work ethic'.
  • He accused former Chancellor Olaf Scholz's government of failing to address economic challenges while praising current leader Friedrich Merz.
  • The Bayern Munich icon warned that 'symbolpolitik' like boycotting the 2026 World Cup would harm Germany's global standing.