Trump trifft Xi in China: Zwischenstopp in Alaska und unerwarteter Nvidia-Gast
Sebastian VoigtTrump trifft Xi in China: Zwischenstopp in Alaska und unerwarteter Nvidia-Gast
US-Präsident Donald Trump hat auf dem Weg zu einem hochrangigen Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping einen technischen Zwischenstopp in Alaska eingelegt. Der Besuch markiert Trumps erste Reise nach China seit über acht Jahren – verzögert durch die steigenden Spannungen im Nahen Osten.
Ursprünglich für März geplant, musste die Reise aufgrund der eskalierenden Konflikte zwischen den USA, Israel und dem Iran verschoben werden. Das letzte Treffen zwischen Trump und Xi fand im Oktober 2019 in Südkorea statt, wo beide Seiten versucht hatten, die Handelskonflikte zu entschärfen.
Am Dienstag landete Trump am Ted-Stevens-Flughafen in Anchorage, Alaska, bevor er seine Reise nach China fortsetzte. Kurzfristig stieß auch Nvidia-Chef Jensen Huang zur Delegation, der zunächst nicht auf der Liste der mitreisenden Führungskräfte stand. Ein Sprecher von Nvidia bestätigte Huangs Teilnahme und erklärte, er unterstütze damit die Ziele der US-Regierung.
Für Donnerstag und Freitag sind Gespräche zwischen Trump und Xi angesetzt. Ein zentrales Thema wird sein, dass Trump von China verlangt, auf den Iran einzuwirken, damit die Straße von Hormus – eine lebenswichtige Schifffahrtsroute – wieder geöffnet wird.
Der Gipfel findet nach monatelangen diplomatischen Verzögerungen und sich verschiebenden Prioritäten statt. Mit Huangs unerwarteter Teilnahme ist nun auch ein führender Vertreter der Tech-Branche in der Delegation vertreten. Im Mittelpunkt der Gespräche zwischen Trump und Xi werden Handel, Sicherheit und regionale Stabilität stehen.






