Suvendu Adhikari als neuer Ministerpräsident Westbengalens vereidigt – mit klarem Fokus auf Taten
Finn WolfSuvendu Adhikari als neuer Ministerpräsident Westbengalens vereidigt – mit klarem Fokus auf Taten
Suvendu Adhikari ist am Samstag als neuer Ministerpräsident von Westbengalen vereidigt worden. Die Zeremonie fand in Anwesenheit von Premierminister Narendra Modi und Gouverneur RN Ravi statt. Fünf weitere Minister legten ebenfalls ihren Amtseid ab.
Der neue Ministerpräsident begann seine Amtszeit mit der Betonung von Taten statt Worten. Er erklärte, sein Fokus liege auf der Arbeit und nicht auf Reden. Seine Mutter, Gayatri Adhikari, ermahnte ihn, sich für Gerechtigkeit für das Opfer der Vergewaltigung und Ermordung am RG Kar Medical College and Hospital einzusetzen und die Sicherheit von Frauen zu verbessern.
Vor der Vereidigung besuchte Adhikari bedeutende kulturelle Stätten. Er erwies dem Geburtshaus von Rabindranath Tagore zum 165. Geburtstag des Dichters seine Referenz. Zudem hielt er sich am Wohnhaus von Shyama Prasad Mookherjee in Bhabanipore auf. Nach Amtsantritt kündigte er an, den Kalighat-Tempel aufzusuchen, um den Segen der Göttin Kali zu erbitten.
Adhikari und sein Kabinett verpflichteten sich nach der Vereidigung zu „guter Regierungsführung“. Zudem schlug er vor, den 20. Juni zum Gründungstag des Bundesstaates zu erklären – ein Schritt, der vermutlich alte Konflikte mit der Trinamool-Congress-Partei (TMC) wieder aufkeimen lässt. BJP und TMC hatten in der Vergangenheit bereits über die Bedeutung dieses Datums gestritten.
Die neue Regierung steht nun vor der Aufgabe, ihre Versprechen einzulösen. Adhikaris erste Schritte umfassen kulturelle Ehrungen, religiöse Besuche und den Vorstoß für einen neuen Gründungstag. Seine Regierung hat signalisiert, dass gute Regierungsführung und öffentliche Sicherheit oberste Priorität haben.






