04 April 2026, 14:07

Rheinmetall und Boeing bieten Ghost-Bat-Drohne für die deutsche Luftwaffe an

Deutsches Weltkriegs-Propagandaplakat, das eine Formation von Kampfflugzeugen in der Luft zeigt.

Rheinmetall und Boeing bieten Ghost-Bat-Drohne für die deutsche Luftwaffe an

Deutschlands Suche nach einem neuen Collaborative Combat Aircraft (CCA) heizt den Wettbewerb unter den großen Rüstungsfirmen an. Rheinmetall und Boeing bieten nun die Drohne MQ-28 Ghost Bat als Lösung für die deutsche Luftwaffe an. Das unbemannte System, das bereits in über 150 Testflügen erprobt wurde, ist darauf ausgelegt, in Hochrisikolufträumen gemeinsam mit bemannten Kampfflugzeugen zu operieren.

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Die MQ-28 Ghost Bat ist ein modulares System, das durch seine Flexibilität verschiedene Einsatzrollen übernehmen kann. Entwickelt wurde sie mit Blick auf die Anforderungen verbündeter Streitkräfte. Rheinmetall übernimmt die Integration in Deutschland und stellt sicher, dass die Drohne den nationalen Vorgaben und operativen Erfordernissen entspricht.

Rheinmetall und Boeing streben an, das CCA bis 2029 an die Luftwaffe auszuliefern – passend zum Zeitplan der Bundesregierung. Die Partnerschaft geht auf frühere Gespräche im August 2025 zurück, als Rheinmetall mögliche Kooperationen mit Boeing und Lockheed Martin lotete.

Doch auch andere Bewerber drängen in den Wettbewerb: Airbus und Kratos schlagen die Drohne XQ-58A Valkyrie vor, während General Atomics eine europäische Variante ihres YFQ-42A-Prototyps anbietet. Das deutsche Start-up Helsing wiederum geht mit seinem autonomen Fluggerät CA-1 ins Rennen.

Unter den US-Firmen setzen zumindest zwei – Boeing und General Atomics – auf bereits erprobte Drohnenplattformen: Boeings MQ-28 sowie General Atomics' MQ-9 Reaper oder X-47B könnten die Anforderungen der Bundeswehr erfüllen.

Das CCA-Programm der Luftwaffe schreitet mit mehreren Bietern voran. Neben Rheinmetall und Boeing mit der MQ-28 Ghost Bat konkurrieren Airbus, Kratos, Helsing und General Atomics um den Zuschlag. Das siegreiche System muss nicht nur die 2029er-Frist einhalten, sondern sich nahtlos in die deutschen Verteidigungsstrukturen einfügen.

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