13 June 2026, 02:01

RegioBus-Linien bleiben erhalten – Finanzierung bis 2027 gesichert

Trotz steigender Kosten: Diese Regionalbuslinien sind gerettet

RegioBus-Linien bleiben erhalten – Finanzierung bis 2027 gesichert

Der Regionalverband hat bestätigt, dass alle 35 RegioBus-Linien auch im nächsten Jahr in Betrieb bleiben. Die Entscheidung folgt auf breite Unterstützung durch Landkreise und Bürgermeister, die sich für den Erhalt der Verbindungen ausgesprochen hatten. Die Linien verbinden wichtige Verkehrsknotenpunkte, mittelgroße Zentren und lokale Gemeinden – insbesondere in Regionen ohne Schienenanbindung.

Ursprünglich sollten die Busverbindungen im Rahmen von Sparmaßnahmen gekürzt werden. Doch lokale Verantwortungsträger hatten sich vor der endgültigen Entscheidung öffentlich für die Fortführung der Dienste eingesetzt. Aktuell werden werktäglich rund 1.500 Fahrten angeboten, wobei die jährlichen Gesamtkosten bei etwa 116 Millionen Euro liegen.

Die Finanzierung der Linien basiert auf einem Umlagesystem, bei dem Landkreise und kreisfreie Städte den Großteil der Kosten tragen. Das Defizit wird nun zwischen den Mitgliedslandkreisen, Städten und Landesmitteln aufgeteilt. Die Beschlussfassung sieht zudem eine klare und transparente Dokumentation des Defizitausgleichs im Regionalhaushalt vor.

Ab 2027 gilt ein einheitliches Finanzierungsmodell für die RegioBus-Dienste. In diesem System werden Defizite regional gemeinsam getragen. Regelmäßige Überprüfungen sollen künftig Anpassungen der Leistungen ermöglichen.

Mit der aktuellen Entscheidung ist der Fortbestand aller RegioBus-Linien für das kommende Jahr gesichert. Die Finanzierung erfolgt durch eine Mischung aus kommunalen und Landesmitteln, wobei die Haushaltstransparenz gestärkt wird. Ab 2027 tritt ein neues Finanzierungsmodell in Kraft, das die Verteilung von Defiziten vereinheitlicht.

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