03 April 2026, 00:05

NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln

Offenes Buch mit detaillierten Zeichnungen und Text, einschließlich einer Illustration einer Eisenbahnschiene.

NRW investiert 305 Millionen Euro in den Ausbau der S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln

Nordrhein-Westfalen (NRW) stellt 305 Millionen Euro für den Ausbau der S11-Bahnstrecke zwischen Bergisch Gladbach und Köln bereit. Damit beläuft sich das Gesamtbudget des Projekts auf 836 Millionen Euro, wobei der Bund 531 Millionen Euro beisteuert. Die Behörden rechnen damit, dass die Baugenehmigungen noch in diesem Sommer finalisiert werden, sodass die Arbeiten zügig voranschreiten können.

Der Ausbau der S11 bringt erhebliche Verbesserungen für die Strecke mit sich. Geplant sind ein zweites Gleis, ein neuer Haltepunkt in Köln-Kalk West sowie ein ausgebauter Bahnhof in Bergisch Gladbach mit vier Bahnsteigen. Zudem werden alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach barrierefrei gestaltet – mit neuen oder modernisierten Anlagen.

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Auch die Kölner Hauptbahnhöfe werden umgestaltet: Köln Hauptbahnhof und Köln Messe/Deutz erhalten im Rahmen des Projekts neue Mittelbahnsteige. Nach Fertigstellung sollen die Züge im 10-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit sogar fast alle fünf Minuten.

Die erste größere Streckensperrung ist für kurz nach Ostern 2026 vorgesehen. Allerdings gerät der geplante Fertigstellungstermin für das zweite Gleis – Anfang 2032 – durch Überschneidungen mit anderen Projekten ins Wanken. Bergisch Gladbachs Erster Beigeordneter, Ragnar Migenda, deutete an, dass die Bauarbeiten möglicherweise erst gegen Ende 2030 beginnen könnten.

Mit den erwarteten Genehmigungen kann die DB InfraGO nun Ausschreibungen starten und Sperrzeiten planen. Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die Verbesserung des regionalen Schienenverkehrs dar.

Der Ausbau der S11 verdoppelt die Gleiskapazität und erhöht die Barrierefreiheit an mehreren Stationen. Nach Abschluss der Arbeiten sind schnellere und häufigere Verbindungen vorgesehen. Allerdings könnten Verzögerungen bei der Planung den ursprünglichen Zeitrahmen gefährden.

Quelle