23 March 2026, 02:33

New Yorks neue Sicherheitsbehörde startet mit Skepsis und Personalmangel

Gebäude für öffentliche Sicherheit umgeben von Bäumen, Straßeninfrastruktur, Fahrzeugen, Fußgängern und einem klaren Himmel.

New Yorks neue Sicherheitsbehörde startet mit Skepsis und Personalmangel

New Yorker Bürgermeister Zohran Mamdani gründet Behörde für Gemeinschaftssicherheit – doch Skepsis bleibt

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani hat das Büro für Gemeinschaftssicherheit ins Leben gerufen und damit ein zentrales Wahlkampfversprechen eingelöst. Die neue Behörde steht jedoch wegen ihres begrenzten Budgets und unklarer Operationspläne in der Kritik. Ursprünglich mit einem Jahresetat von 1,1 Milliarden Dollar geplant, wurden die Mittel nun drastisch gekürzt.

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Das Büro für Gemeinschaftssicherheit wird ein Budget von 260 Millionen Dollar verwalten und unter anderem die Stelle zur Verhinderung von Hassverbrechen sowie die Abteilung für gemeindepsychiatrische Gesundheit koordinieren. Eine seiner Hauptaufgaben besteht darin zu prüfen, ob Einsätze bei psychischen Notfällen künftig nicht mehr von der New Yorker Polizei (NYPD), sondern von Sozialarbeitern übernommen werden sollten.

Trotz der Gründung verfügt die Behörde derzeit über zwei Leitungspositionen – aber kein weiteres Personal, was Zweifel an ihrer Handlungsfähigkeit aufkommen lässt. Berichten zufolge wird nur ein Bruchteil des ursprünglich geplanten Budgets von 1,1 Milliarden Dollar fließen: Bis Ende 2026 werden etwa 100 Millionen Dollar erwartet.

Renita Francois, die bereits unter dem früheren Bürgermeister Bill de Blasio ein Programm für Nachbarschaftssicherheit leitete, übernahm nun den Posten der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin für Gemeinschaftssicherheit. Kritiker werfen der neuen Behörde jedoch vor, sie bündle vor allem bestehende Dienstleistungen neu, statt echte Innovationen einzuführen. Diese Herangehensweise enttäuscht besonders Befürworter einer Umschichtung von Polizeimitteln, da die Änderungen weitgehend verwaltungstechnischer Natur bleiben.

Das Büro für Gemeinschaftssicherheit steht für Mamdanis Reformwillen – doch sein tatsächlicher Einfluss bleibt ungewiss. Angesichts des gekürzten Budgets und des Personalmangels ist fraglich, ob die Behörde nachhaltige Veränderungen bewirken kann. Nun rückt in den Fokus, wie sie ihre zugewiesenen Aufgaben in den kommenden Jahren bewältigen wird.

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