Neuer Spektrum-Turm in Spandau: Wohnraum für Fachkräfte in Siemensstadt
Julian HartmannNeuer Spektrum-Turm in Spandau: Wohnraum für Fachkräfte in Siemensstadt
In Berlins Bezirk Spandau entsteht ein neues Hochhausprojekt mit dem Namen Spektrum. Der 15-stöckige Turm soll vorläufigen Wohnraum für Fachkräfte, Techniker und Projektteams im wachsenden Gebiet Siemensstadt bieten. Die Planer wollen damit die steigende Nachfrage nach Unterkünften in der Nähe wichtiger Industrie- und Forschungsstandorte bedienen.
Das Vorhaben nimmt auf dem ehemaligen Osram-Gelände an der Nonnendammallee Gestalt an, unweit der U-Bahn-Station Paulsternstraße. Die einstige Glasproduktionsstätte verwandelt sich nun in den LUXWERK-Komplex, der industrielles Erbe mit modernen Nutzungen verbindet. Neben Wohnraum umfasst die Neugestaltung auch Flächen für Fertigung, Forschung und kreative Branchen.
Für Design und Bau zeichnen die Büros David Chipperfield Architects und Eike Becker_Architekten verantwortlich. Der Turm wird etwa 51,5 Meter hoch sein und damit das Stadtbild prägen. Während Details zu weiteren gewerblichen oder Forschungseinrichtungen innerhalb von LUXWERK noch begrenzt sind, liegt der Fokus zunächst auf flexiblen Wohnlösungen für Beschäftigte in nahegelegenen Projekten.
Die Initiative entsteht vor dem Hintergrund der Expansion von Siemensstadt, die immer mehr Fachleute in die Region zieht. Zeitweiliger Wohnraum wird zur Priorität, um den Zuzug von Spezialisten zu unterstützen, ohne den Berliner Wohnungsmarkt langfristig zu belasten.
Der Bau des Spektrum-Turms soll den akuten Wohnbedarf von Arbeitnehmern in Spandaus sich wandelnder Industrielandschaft decken. Gleichzeitig markiert das Projekt einen weiteren Schritt bei der Umgestaltung des historischen Osram-Areals – ein Balanceakt zwischen modernen Anforderungen und dem Erbe des Viertels. Zeitpläne für die Fertigstellung und weitere Bauabschnitte von LUXWERK stehen noch aus.






