25 April 2026, 12:54

Neuer MACC-Chef steht vor Korruptionsskandalen und Reformdruck

Cartoon-Illustration von Reformern, die ein Korruptionsmonster besiegen, mit begleitendem Text.

Neuer MACC-Chef steht vor Korruptionsskandalen und Reformdruck

Datuk Seri Abdul Halim Aman übernimmt Führung der malaysischen Antikorruptionsbehörde

Datuk Seri Abdul Halim Aman hat am 13. Mai das Amt des neuen Chefkommissars der Malaysian Anti-Corruption Commission (MACC) übernommen. Seine Ernennung erfolgt zu einer Zeit, in der die Behörde unter wachsendem Druck steht, ungelöste Kontroversen und Vorwürfe von Fehlverhalten in den eigenen Reihen aufzuarbeiten.

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Bereits vor über einem Monat hatte das Kabinett Maßnahmen in der Affäre um die Aktienbesitzvorwürfe gegen Azam Baki gefordert – doch die Angelegenheit bleibt weiterhin ungeklärt. Ein Sonderausschuss unter Leitung des Generalstaatsanwalts hat seine Untersuchungsergebnisse bereits an die Regierung übermittelt.

Gobind Singh Deo, ein führender Abgeordneter, forderte den neuen MACC-Chef auf, sich dringend mit schweren Vorwürfen gegen Beamte zu befassen, die angeblich während Ermittlungen in fragwürdige Unternehmenspraktiken verwickelt sind. Besonders betonte er die Notwendigkeit einer Untersuchung zu Behauptungen über eine "Unternehmensmafia" innerhalb der Behörde. Deo machte deutlich, dass Abdul Halim Aman klare Zeitpläne für diese Ermittlungen festlegen müsse, um Glaubwürdigkeit und Transparenz zu gewährleisten.

Zudem pochte Deo darauf, die seit Langem schwebenden Untersuchungen zu Azam Bakis Aktienbesitz endlich abzuschließen. Der neue Chef solle seine Amtszeit nicht im Schatten ungelöster Vorwürfe beginnen, so der Politiker. Die ersten Schritte unter Abdul Halim Amans Führung werden maßgeblich darüber entscheiden, ob die MACC das Vertrauen der Öffentlichkeit in ihren Reformwillen zurückgewinnen kann.

Der neue MACC-Chef sieht sich damit unmittelbar mit ungelösten Skandalen und Forderungen nach mehr Transparenz konfrontiert. Wie er diese Herausforderungen angeht, wird zeigen, ob es der Behörde gelingt, das Vertrauen in ihre Arbeit und Führung wiederherzustellen.

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