Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Betreuungsnot 2030 lindern
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll Entlastung bei Betreuungsengpässen bringen
In Braunschweigs Stadtteil Weststadt soll eine neue Kindertagesstätte entstehen, um die wachsende Nachfrage nach Betreuungsplätzen zu entlasten. Die Stadtverwaltung hat nun Pläne für die Einrichtung in der Unstrutstraße vorgestellt, die den akuten Mangel an Krippen- und Kindergartenplätzen in dem Gebiet beheben soll. Das Vorhaben wird am 17. Juni dem Verwaltungsausschuss zur Abstimmung vorgelegt.
Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in der gesamten Stadt. Im Stadtteil fehlen 84 Krippenplätze und 63 Kindergartenplätze – die Versorgungsquote liegt damit deutlich unter den Zielvorgaben. Bei den Krippen werden nur 31,1 Prozent des Bedarfs gedeckt, statt der angestrebten 45 Prozent. Die Kindergartenversorgung beträgt 93,5 Prozent und verfehlt damit das Ziel von 102 Prozent.
Die neue Kita in der Unstrutstraße wird drei bestehende Gruppen ersetzen und gleichzeitig zwei weitere hinzufügen. Geplant sind drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe. Zudem soll ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum entstehen, der gesunde Ernährung fördern und Kindern soziale Kompetenzen vermitteln soll.
Mit dem Bau soll 2028 begonnen werden, die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen. Das Projekt setzt auf serielle Modulbauweise und dient als Pilotprojekt für künftige Kita-Neubauten. Die Kosten sind auf 10 Millionen Euro gedeckelt. Nach der Inbetriebnahme wird die Einrichtung vom Caritasverband Braunschweig getragen.
Falls der Plan genehmigt wird, würde die Kita in der Unstrutstraße dringend benötigte Betreuungskapazitäten in der Weststadt schaffen. Die modulare Bauweise könnte zudem zum Vorbild für künftige Projekte werden. Über das Vorhaben wird der Verwaltungsausschuss am 17. Juni entscheiden.






