29 April 2026, 19:01

Mutter täuscht Krebs ihres Sohnes vor – und landet für Luxusleben im Gefängnis

Ein junger Junge liegt im Krankenhausbett mit einem Verband am Kopf, bedeckt von einer Decke und einem grünen Tuch, mit einem unscharfen Hintergrund.

Mutter täuscht Krebs ihres Sohnes vor – und landet für Luxusleben im Gefängnis

Eine australische Mutter ist wegen vorgetäuschter Krebserkrankung ihres Sohnes, mit der sie einen luxuriösen Lebensstil finanzierte, zu einer Haftstrafe verurteilt worden. Sie gestand Betrug und Kindeswohlgefährdung, nachdem sie Familie, Freunde und die Schulgemeinschaft monatelang belogen hatte. Vor Gericht wurde bekannt, dass sie einen leichten Unfall ihres Sohnes ausnutzte, um eine aufwendige Lügenkonstruktion aufzubauen.

Die Frau überzeugte ihr Umfeld davon, ihr Sohn leide an Augenkrebs, nachdem er bei einem Augenarzt in Behandlung gewesen war. Sie rasierte ihm den Kopf und die Augenbrauen, wickelte ihn in Verbände und zwang ihn, einen Rollstuhl zu benutzen. Zudem schränkte sie seine täglichen Aktivitäten ein und verabreichte ihm unnötige Medikamente, um die Täuschung aufrechtzuerhalten.

Ihr Anwalt argumentierte, eine durch die COVID-19-Pandemie ausgelöste Spielsucht habe sie zu diesen Taten getrieben. Mit der erfundenen Krankheit sammelte sie Spenden und Unterstützung, um ihren konsumfreudigen Lebensstil zu finanzieren. Ihr Ehemann war zunächst angeklagt worden, wurde jedoch nach polizeilichen Ermittlungen von allen Vorwürfen freigesprochen.

Vor Gericht bekannte sie sich in einem Fall der Kindeswohlgefährdung und in zehn Fällen von Betrug schuldig. Die Richterin verurteilte sie zu vier Jahren und drei Monaten Haft. Die Frau könnte bereits im April nächsten Jahres auf Bewährung entlassen werden. Das Urteil folgt auf eine monatelange Täuschung, die Sohn, Schule, Familie und das weitere Umfeld einbezog. Der Fall zeigt die schweren rechtlichen Konsequenzen von Betrug und der Ausnutzung von Kindern.

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