Mordprozess in Queensland: 37-Jähriger soll Verwandten getötet und verbrannt haben
Julian HartmannMordprozess in Queensland: 37-Jähriger soll Verwandten getötet und verbrannt haben
Ein 37-jähriger Mann aus Dimbulah ist wegen Mordes angeklagt worden, nachdem ein 70-jähriger Verwandter getötet und seine Leiche in Brand gesetzt worden war. Die Polizei entdeckte die sterblichen Überreste bei einer Kontrollfahrt auf einem abgelegenen Anwesen in Queensland im vergangenen März. Der Beschuldigte soll noch diese Woche vor dem Amtsgericht Mareeba erscheinen.
Der Vorfall ereignete sich am 23. März 2023, als es zwischen den beiden Männern auf dem Grundstück in Dimbulah zu einer Auseinandersetzung kam. Beide waren durch Heirat miteinander verwandt und lebten gemeinsam auf dem Land. Die Konfrontation endete laut Polizei mit dem Tod des älteren Mannes.
Beamte stießen am folgenden Tag bei einer Routinekontrolle auf die menschlichen Überreste. Ermittler gehen davon aus, dass die Leiche des Opfers nach der Tat verbrannt wurde.
Der Beschuldigte wurde am 31. März 2023 in Mareeba festgenommen. Ihm werden nun zwei Straftaten vorgeworfen: Mord sowie die Misshandlung einer Leiche. Die Behörden stufen beide Delikte als häusliche Gewalt ein.
Der Fall wird am Mittwoch vor dem Amtsgericht Mareeba verhandelt. Die Anklagepunkte beziehen sich auf den Tod des 70-jährigen Opfers und die mutmaßliche Verbrennung seiner Überreste. Der Beschuldigte bleibt bis zum Abschluss des Verfahrens in Untersuchungshaft.






