20 June 2026, 08:23

Mayawati wehrt sich gegen Korruptionsvorwürfe: "BSP verkauft keine Kandidaturen"

Mayawati bestreitet Vorwurf des 'Geld-gegen-Wahlkreis'-Deals, sagt: BSP-Kandidaten werden nicht durch Bargeld ausgewählt

Mayawati wehrt sich gegen Korruptionsvorwürfe: "BSP verkauft keine Kandidaturen"

Die Vorsitzende der Bahujan Samaj Party (BSP), Mayawati, hat Vorwürfe entschieden zurückgewiesen, ihre Partei verkaufe Kandidaturen für Wahlen gegen Geld. Sie betonte, die Auswahl der Bewerber erfolge ausschließlich nach Leistungskriterien und nicht aufgrund finanzieller Einflüsse.

In einer Ansprache an Parteimitglieder wies Mayawati die Anschuldigungen zurück, die BSP sammle Gelder für Nominierungen ein. Die Partei finanziere sich vielmehr durch die Unterstützung und Beiträge ihrer Mitglieder und Anhänger, erklärte sie.

Mayawati warf rivalisierenden Parteien vor, gezielt falsche Gerüchte zu streuen, um den Ruf der BSP zu schädigen. Solche Versuche würden jedoch weder den Wahlkampf der Partei aus der Bahn werfen noch ihre Organisation schwächen, versicherte sie.

Zudem behauptete die BSP-Chefin, dass sich oppositionelle Gruppen durch die Vorbereitungen ihrer Partei auf die Parlamentswahlen 2027 verunsichert zeigten. Kräfte, die von Kasteninteressen und Kapital angetrieben würden, reagierten nervös auf den wachsenden Einfluss der BSP, so Mayawati.

Sie rief die BSP-Aktivisten dazu auf, sich nicht von bezahlter Propaganda beirren zu lassen und sich stattdessen auf ihre Ziele zu konzentrieren. Die Parteivorsitzende bekräftigte, dass das Auswahlverfahren für Kandidaten fair und transparent bleibe. Gleichzeitig forderte sie ihre Anhänger auf, gegen das auf, was sie als gezielte Desinformation bezeichnete, geschlossen zusammenzustehen.

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