Marcos treibt Reformen voran: Infrastruktur, Sozialhilfe und neue Sicherheitsermittlungen
Finn WolfMarcos treibt Reformen voran: Infrastruktur, Sozialhilfe und neue Sicherheitsermittlungen
Präsident Ferdinand R. Marcos Jr. treibt zentrale Reformen in den Bereichen Infrastruktur, Sozialhilfe und Strafverfolgung voran. Zu den jüngsten Maßnahmen zählen ein fast abgeschlossenes Großprojekt zur Entwässerung, eine Ausweitung der Importquoten für Schweinefleisch sowie Ermittlungen zu einem Sicherheitsvorfall im Senat. Zudem ernannte seine Regierung einen neuen Haushaltschef und kündigte eine engere Zusammenarbeit mit Japan an.
Das G.-Araneta-Entwässerungsprojekt in Quezon City ist mittlerweile zu über 96 Prozent fertiggestellt. Behörden rechnen mit der Vollendung noch vor Beginn der Regenzeit. Das Vorhaben ist Teil von Marcos’ umfassender Initiative für moderne Infrastruktur und Hochwasserschutz.
In der Wirtschaftspolitik erhöht die Verordnung 116 das Mindestimportvolumen für Schweinefleisch im Jahr 2026 deutlich – von 54.210 auf 204.210 metrische Tonnen. Damit soll die Versorgungssicherheit gestärkt und die Preise stabilisiert werden.
Das im Februar gestartete Programm „Bawat Bayan Makikinabang“ (dt. „Jede Gemeinde soll profitieren“) hat bereits über 8.700 Dörfer im ganzen Land erreicht. Ziel ist es, die Verteilung staatlicher Hilfsleistungen an lokale Gemeinschaften zu beschleunigen. Marcos betonte die Notwendigkeit einer besseren Abstimmung zwischen nationaler und regionaler Ebene, um die Effizienz der Dienstleistungen zu steigern.
Sicherheitspolitisch gerieten die Behörden nach einem waffenbezogenen Vorfall im Senatsgebäude am 13. Mai unter Druck. Die Ermittlungsberichte wurden dem Justizministerium übergeben. Unabhängig davon ordnete Marcos an, dass das National Bureau of Investigation (NBI) und die Philippinische Nationalpolizei (PNP) Spannungen im Zusammenhang mit der möglichen Festnahme von Senator Ronald Dela Rosa untersuchen.
Bei personellen Wechseln wurde der 32-jährige Kim Robert De Leon zum neuen Chef des Haushaltsministeriums (DBM) ernannt. Seine Berufung steht im Kontext laufender Bemühungen, die staatliche Finanzverwaltung zu straffen.
Für die kommenden Wochen plant Marcos einen Besuch in Japan, um über Sicherheitskooperation, Energiesicherheit und regionale Stabilität zu beraten. Die Reise unterstreicht den Fokus der Regierung auf internationale Partnerschaften.
Die jüngsten Schritte der Regierung umfassen Infrastruktur, Handel, Soziales und Innere Sicherheit. Mit einem neuen Haushaltsminister im Amt und dem kurz vor dem Abschluss stehenden Entwässerungsprojekt geht die Regierung auf mehreren Ebenen voran. Der anstehende Japan-Besuch wird die bilateralen Beziehungen in Sicherheits- und Wirtschaftsfragen weiter vertiefen.






