Malaysia kämpft mit Dieselknappheit – Regierung warnt vor wirtschaftlichen Folgen
Julian HartmannMalaysia kämpft mit Dieselknappheit – Regierung warnt vor wirtschaftlichen Folgen
Malaysia verfügt derzeit über ausreichend Öl, um den Bedarf bis Ende Juni zu decken, doch die Dieselvorräte geraten zunehmend unter Druck. Ministerpräsident Datuk Seri Anwar Ibrahim warnte, dass Verzögerungen bei der Lösung des Problems den Alltag beeinträchtigen und der Wirtschaft schaden könnten, falls es zu Engpässen kommt.
Die Regierung überwacht die Energielage eng über den Nationalen Wirtschaftsaktionsrat (MTEN). Alle zwei Tage finden Sitzungen statt, um die Versorgungslage und mögliche Risiken zu bewerten.
Der Ministerpräsident betonte, wie wichtig es sei, Rationierungen zu vermeiden und Lieferengpässe zu verhindern. Um den Energieverbrauch zu senken, prüft er strengere Maßnahmen – etwa Reisebeschränkungen für Kabinettsmitglieder und Ministerien.
Trotz der globalen Versorgungskrise bestätigte Anwar Ibrahim, dass die anstehenden Landeswahlen wie geplant stattfinden werden. Bisher wurden keine Änderungen am Zeitplan bekannt gegeben.
Ohne Gegenmaßnahmen könnten Treibstoffknappheiten sich auf Unternehmen und Haushalte im ganzen Land auswirken. Die nächsten Schritte der Regierung zielen darauf ab, die Dieselversorgung zu stabilisieren und gleichzeitig wirtschaftliche sowie soziale Stabilität zu wahren.






