04 May 2026, 05:01

Magadan vereinfacht Fischfangquoten für indigene Gemeinschaften ab 2026

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Magadan vereinfacht Fischfangquoten für indigene Gemeinschaften ab 2026

Am 4. Mai 2026 fand im Gebiet Magadan eine Sitzung des Gouverneursrats für indigene Minderheiten des Nordens statt. Unter der Leitung des stellvertretenden Gouverneurs Maxim Brodkin wurden vor allem Änderungen bei den Fischfangquoten und der Ressourcenverteilung für indigene Gemeinschaften erörtert.

Der Rat wertete die Ergebnisse des traditionellen Fischfangs im Jahr 2025 aus. Damals erhielten über 3.000 Einzelpersonen sowie vier Gemeinschaften – insgesamt rund 400 Menschen – Fischereirechte. Allein der erlaubte Lachsfang überstieg 470 Tonnen, was einem Anstieg von 23 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Insgesamt wurden die indigenen Quoten zu fast 100 Prozent ausgeschöpft: Die Zuteilungen umfassten knapp 1.000 Tonnen Fisch und 5.700 Robben. Im Durchschnitt erhielt jede Person – einschließlich Kinder und ältere Menschen – etwa 237 Kilogramm Fischprodukte und drei Karkassen von Meeressäugern.

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Während der Sitzung wurde ein neues System für die Quotenvergabe bekannt gegeben. Ab dem 1. September 2026 müssen Bürger, die im Einheitsregister der indigenen Minderheiten des Nordens erfasst sind, keine Anträge mehr einreichen. Die Umstellung auf dieses vereinfachte Verfahren wird bis zum 1. Januar 2028 andauern. Die Änderungen folgen dem Tag der indigenen Völker Russlands, der am 30. April 2026 begangen wurde.

Das aktualisierte System soll den Zugang zu Fischereiressourcen für indigene Gemeinschaften erleichtern. Da die Quoten 2025 vollständig ausgeschöpft wurden, entfällt ab Herbst die Antragspflicht. Die Übergangsphase dauert bis zum Beginn des Jahres 2028.

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