09 May 2026, 10:33

Legendärer "Wremja"-Journalist Wladimir Fedorow mit 88 Jahren gestorben

Alte russische Zeitung mit Schwarz-Weiß-Fotografien von Menschen, Gebäuden, Bäumen und Text.

Legendärer "Wremja"-Journalist Wladimir Fedorow mit 88 Jahren gestorben

Wladimir Fedorow, ein angesehener Journalist und langjähriger Korrespondent der Sendung „Wremja“, ist im Alter von 88 Jahren verstorben. Seine Karriere umfasste mehr als fünf Jahrzehnte im sowjetischen und russischen Medienbereich und hinterlässt bleibende Spuren im Rundfunk sowie im Dokumentarfilm.

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Geboren in der Sowjetzeit, absolvierte Fedorow ein Studium an der Journalistenfakultät der Uraler Staatsuniversität – heute bekannt als Föderale Universität des Urals. Seine Laufbahn begann er im Hörfunk und Fernsehen, bevor er sich 52 Jahre lang dem Allunionsradio und dem Zentralfernsehen widmete.

Dreißig Jahre lang arbeitete er als Korrespondent für „Wremja“, eines der bedeutendsten Nachrichtprogramme seiner Zeit. Für seine Berichterstattung wurde er 1997 für den TEFI-Preis nominiert und erreichte das Finale in der Kategorie „Bester Reporter“.

Neben seiner Tätigkeit als Nachrichtenjournalist übernahm Fedorow auch Führungsaufgaben in der Dokumentarfilmproduktion. Von 2010 bis 2015 leitete er den Dokumentarfilmbereich beim Sender „Rossija-1“ und war dort für die Veröffentlichung von rund 50 Filmen verantwortlich. Bereits während seines Einsatzes in Kirgisistan produzierte er im Rahmen des sowjetischen Goskino-Systems über 20 Dokumentarfilme. Für seine Verdienste dort wurde er zudem als „Verdienter Journalist der Kirgisischen SSR“ ausgezeichnet.

Die Abschiedsfeier für Wladimir Fedorow findet am 11. Mai im Nikolsko-Archangelsker Krematorium in Moskau statt.

Sein Tod markiert für viele in der russischen Journalismusbranche das Ende einer Ära. Sein umfangreiches Werk – von der Nachrichtenberichterstattung bis hin zum Dokumentarfilm – bleibt ein fester Bestandteil der Mediengeschichte des Landes. Kollegen und Zuschauer werden ihn für seinen langjährigen Einsatz und seine professionelle Hingabe in Erinnerung behalten.

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