11 May 2026, 02:34

Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutzreformen

Goldmedaille mit Relief einer Frau in weißem Kleid mit Haarknoten, die ein Kind hält, mit Inschriften "Mutter und Kind"

Königin Silvia diskutiert in Berlin über dringende Kinderschutzreformen

Schwedens Königin Silvia in Berlin zu Gesprächen über Kinderschutz

Schwedens Königin Silvia hält sich heute in Berlin auf, um an einer Podiumsdiskussion zum Thema Kinderschutz teilzunehmen. Die Veranstaltung, ausgerichtet von der World Childhood Foundation Deutschland (WCFD), beginnt um 12 Uhr im Hotel Adlon. Sie knüpft an ein ähnliches Treffen an, das Anfang dieses Jahres im Schloss Bellevue stattfand.

Die WCFD, 1999 von Königin Silvia gegründet, hat die Runde organisiert, um drängende Fragen des Kinderschutzes zu erörtern. Teilnehmen werden Politikerinnen und Politiker, Richter sowie weitere Schlüsselpersonen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen. Ziel ist es, konkrete Maßnahmen und Verantwortlichkeiten zu benennen, um den Schutz von Kindern in Deutschland zu verbessern.

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Kerstin Claus, die Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), unterstützt die Koordination der Veranstaltung. Auch Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, bringt sich ein. Die heutige Diskussion baut auf den Ergebnissen des Runden Tisches 2024 auf, der bereits im Frühjahr in Schloss Bellevue tagte.

Königin Silvia, die am 23. Dezember 1943 in Heidelberg geboren wurde und heute 82 Jahre alt ist, setzt sich seit Jahrzehnten mit ihrer Stiftung für die Prävention von Missbrauch und die Unterstützung benachteiligter Kinder weltweit ein.

Bei dem Treffen kommen Expertinnen und Experten zusammen, um künftige Kinderschutzmaßnahmen in Deutschland mitzugestalten. Die Beschlüsse der Runde könnten bundesweit Auswirkungen auf Politik und Praxis haben. Die Arbeit der WCFD bleibt dabei eine zentrale Säule dieser Bemühungen.

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