04 April 2026, 14:07

Kinder legen Steine auf Gleise – Zugverkehr bei Lüneburg lahm

Kinder spielen mit einem Spielzeughahn auf einem Bahngleis, umgeben von Häusern und Bäumen, mit Text unten.

Kinder legen Steine auf Gleise – Zugverkehr bei Lüneburg lahm

Zugverbindungen zwischen Deutsch Evern und Lüneburg am Montagabend durch Steine auf den Gleisen behindert

Am Montagabend kam es zu Verspätungen im Zugverkehr zwischen Deutsch Evern und Lüneburg, nachdem Kinder Steine auf die Gleise gelegt hatten. Die Bundespolizei reagierte umgehend auf den Vorfall und warnte vor den schweren Gefahren und rechtlichen Konsequenzen solcher Handlungen. Nun appellieren die Behörden an Eltern, mit ihren Kindern über die Sicherheit im Bahnverkehr zu sprechen – besonders mit Blick auf die bevorstehenden Schulferien.

Die Störung begann, als ein Lokführer gegen frühen Abend mehrere Kinder auf den Gleisen entdeckte. Kurz darauf wurden absichtlich platzierte Steine auf der Strecke gefunden, was zu einer vorübergehenden Sperrung führte. Die Bundespolizei rückte mit einer Streifenwagenbesatzung an und sicherte die Stelle mit Blaulicht ab.

Als die Beamten eintrafen, waren keine Kinder mehr vor Ort. Dennoch kam es zu spürbaren Verspätungen, da der Zugverkehr für Sicherheitsüberprüfungen unterbrochen werden musste. Die Polizei betonte erneut, dass das Betreten von Bahnanlagen lebensgefährlich ist und das Ablegen von Gegenständen auf den Gleisen nach deutschem Recht eine Straftat darstellt.

Solche Verstöße können bei Minderjährigen zu erzieherischen Maßnahmen, Bußgeldern oder Sozialstunden führen. Zwar drohen Eltern keine direkten Strafen, doch die Behörden unterstreichen die Bedeutung von Aufsicht und Aufklärung, um ähnliche Vorfälle zu verhindern. Dies folgt auf wiederholte Warnungen nach mehreren Zwischenfällen in der Nähe von Lüneburg und im Erzgebirge in den vergangenen Jahren.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben, doch Reisende mussten mit weiteren Verspätungen rechnen, bis sich der Fahrplan normalisierte. Die Bundespolizei wies erneut auf die Risiken hin, die vom unbefugten Betreten von Bahnanlagen ausgehen – insbesondere für Jugendliche, die die Gefahren oft unterschätzen. Der Vorfall dient als Mahnung an Familien, während der Ferien das Thema Bahnsicherheit zu besprechen.

Quelle