24 April 2026, 10:42

Jakutien zwingt Beamte zum Wechsel von WhatsApp auf russischen Messenger Max

Alte russische Banknote mit Regierungsstempel und gedrucktem Text, zeigt einen sichtbaren Stempel unten.

Jakutien zwingt Beamte zum Wechsel von WhatsApp auf russischen Messenger Max

Die Regierung der Republik Sacha (Jakutien) drängt ihre Mitarbeiter, von ausländischen Messengerdiensten auf die lokale Plattform Max umzusteigen. Der Schritt folgt auf jüngste Störungen bei WhatsApp, die Beamte dazu veranlassten, ihre dienstlichen Kommunikation zu verlagern. Innerhalb nur eines Tages gewann der Max-Kanal des Regionschefs Aisen Nikolajew 2.000 neue Abonnenten – die Gesamtzahl stieg damit auf 7.000.

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Der Wechsel begann, nachdem eine Blockade von WhatsApp Regierungsbehörden die Kommunikation erschwerte. Viele Ämter verlegten ihre Dienstchats kurzfristig auf Max, eine in Russland entwickelte Plattform. Es folgte eine Anweisung, die alle Ministerien, Behörden und staatlichen Organisationen Jakutiens verpflichtete, das neue System zu übernehmen.

Nicht alle begrüßen die Umstellung. Einige Mitarbeiter stehen dem Abschied von vertrauten Apps skeptisch gegenüber. Unterdessen diskutieren Beamte nun über einen vollständigen Rückzug aus Telegram, einem weiteren weitverbreiteten Messengerdienst.

Nikolajews eigener Max-Kanal verzeichnet bereits ein starkes Interesse. Das rasante Abonnentenwachstum deutet auf eine zunehmende Akzeptanz der Plattform unter Beschäftigten des öffentlichen Sektors hin.

Die Umstellung auf Max nimmt in Jakutiens Regierung an Fahrt auf. Angesichts der fragwürdigen Zuverlässigkeit von WhatsApp passen sich die Behörden dem neuen System an. Sollten die Pläne für einen Ausstieg aus Telegram umgesetzt werden, könnte der öffentliche Sektor der Region bald vollständig auf heimische Messengerdienste setzen.

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