06 April 2026, 22:03

Hallescher FC bricht alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig radikal ab

Gruppe junger Männer in roten T-Shirts und schwarzen Shorts auf einem Fußballfeld mit einer Kiste roter Gegenstände davor, umgeben von Bannern mit der Aufschrift "FC Red Black Eglaute - Champions League" und Stadion-Elementen im Hintergrund.

Hallescher FC bricht alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig radikal ab

Hallescher FC (HFC) setzt ein beispielloses Zeichen im deutschen Fußball: Der Verein bricht nahezu alle sportlichen Kontakte zu RB Leipzig ab. Die Entscheidung folgt einem Beschluss der Mitgliederversammlung, die eine vollständige Boykottierung der Fußballaktivitäten von Red Bull durchsetzt.

Das Verbot erstreckt sich auf sämtliche Ebenen des HFC. Keine Mannschaft – unabhängig von Alter oder Geschlecht – wird künftig in Freundschaftsspielen, Testpartien oder Turnieren gegen RB Leipzig antreten. Selbst gemeinsame Nachwuchsveranstaltungen und Trainingseinheiten in den Anlagen des Leipziger Clubs sind nun untersagt.

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Die Mitgliederversammlung bezeichnete den Schritt als eine "klare und konsequente Distanzierung" vom Fußballmodell Red Bulls. Zwar bleiben Spieler- und Personaltransfers von RB Leipzig zum HFC weiterhin möglich, doch alle anderen sportlichen Interaktionen wurden eingestellt. Die Entscheidung stellt den ersten Totalboykott dieser Art im deutschen Fußball dar.

Bisher hatten beide Vereine in Bereichen wie Jugendturnieren und der gemeinsamen Nutzung von Trainingsstätten kooperiert. Diese Verbindungen sind nun vollständig gekappt. Mit dem Boykott endet jede sportliche Zusammenarbeit zwischen HFC und RB Leipzig – einzig Transfers von Spielern und Mitarbeitern bleiben ausgenommen. Die Entscheidung könnte Schul machen und zeigen, wie Vereine künftig auf den Einfluss Red Bulls im Fußball reagieren.

Quelle