Graham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben
Charlotte RichterGraham Linehan wirft BBC vor, ihn in Doctors als transfeindlich dargestellt zu haben
Der Comedy-Autor Graham Linehan wirft der BBC vor, ihn in der Arztserie Doctors in einem negativen Licht dargestellt zu haben. Er behauptet, die Figur des Dr. Graham Elton sei extra erfunden worden, um ihn zu dämonisieren. Die BBC weist jeden Zusammenhang zwischen der fiktiven Figur und Linehan zurück.
Der Streit dreht sich um die letzte Staffel von Doctors, die 2024 ausgestrahlt wurde – kurz vor dem Ende der Serie nach 24 Jahren. Linehan, heute 59, argumentiert, dass Dr. Graham Elton – eine geschiedene, transfeindliche Figur Mitte 50 – nach seinem Vorbild gestaltet worden sei. Das Privatleben des Autors stand in der Vergangenheit mehrfach in der Öffentlichkeit, darunter seine Scheidung von der Ex-Frau Helen Serafinowicz im Jahr 2020, die auf Kritik an seinen transfeindlichen Positionen folgte. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder, einen Sohn und eine Tochter.
Die BBC hat Linehans Vorwürfe entschieden zurückgewiesen. Ein Sprecher von BBC Studios betonte, Doctors sei eine fiktive Serie mit vollständig erfundenen Charakteren und Handlungsorten. Bis April 2026 sind weder rechtliche Schritte noch eine offizielle Stellungnahme dokumentiert.
In den letzten Jahren sah sich Linehan zunehmend mit öffentlichen Herausforderungen konfrontiert. Sein Auftritt beim Edinburgh Fringe Festival 2023 wurde aufgrund der Kontroversen um seine Haltung zu Transgender-Themen abgesagt. Trotz seiner Behauptungen hat die BBC die Angelegenheit über ihre erste Ablehnung hinaus nicht weiter kommentiert.
Die letzte Staffel von Doctors endete 2024 und besiegelte damit das Aus der langjährigen Serie. Linehans Vorwürfe bleiben ungeklärt, und die BBC hat sich seither nicht mehr geäußert. Die umstrittene Figur Dr. Graham Elton war Teil einer fiktiven Handlung, die keine institutionellen oder juristischen Konsequenzen nach sich zog.






