Frau nach tödlichem Schuss auf Ex-Mann in Baltimore angeklagt
Eine Frau aus Maryland ist wegen Mordes ersten Grades angeklagt worden, nachdem ihr getrennter Ehemann in Baltimore tödlich angeschossen wurde. Rene Parks, 42, wurde im April nach dem Tod von Garreth Parks Jr. festgenommen, der Ende März eine Schussverletzung am Hals erlitten hatte. Die Polizei beschlagnahmte eine Schusswaffe in ihrem Haus, die jedoch nicht mit der Waffe übereinstimmte, die eine Zeugin am Tatort beschrieben hatte.
Der Vorfall ereignete sich am 31. März auf einem Parkplatz in der Nähe von Baltimore. Garreth Parks Jr. wurde mit einer schweren Halsverletzung in einem Auto aufgefunden. Eine Frau, die sich als seine Freundin vorstellte, wurde dabei beobachtet, wie sie Druck auf die Wunde ausübte, bevor der Rettungsdienst eintraf. Trotz aller Wiederbelebungsversuche starb Parks Jr. nach der Einlieferung ins Krankenhaus.
Laut Aussage der Freundin sei Rene Parks am Tatort erschienen, habe eine lila Pistole gezogen und einen Schuss abgegeben. Die Behörden durchsuchten später Parks’ Haus in Lutherville, Maryland, und beschlagnahmten eine Schusswaffe. Die Ermittler bestätigten jedoch, dass es sich nicht um dieselbe Waffe handelte, die in der Zeugenaussage beschrieben worden war.
Parks wurde im April in Gewahrsam genommen und steht nun unter dem Vorwurf des Mordes ersten Grades sowie des illegalen Waffenbesitzes. Der Fall wird weiterhin untersucht, während die Staatsanwaltschaft die Vorbereitungen für den Prozess trifft.
Die Anklageerhebung folgt auf eine einmonatige Ermittlung zum tödlichen Schussvorfall. Rene Parks befindet sich derzeit in Untersuchungshaft und wartet auf die weiteren rechtlichen Schritte. Die sichergestellte Waffe, die zwar nicht der Zeugenbeschreibung entspricht, wird voraussichtlich als Beweisstück im Prozess eine Rolle spielen.






