19 March 2026, 10:03

Frankfurt-Griesheim wird zum Katastrophen-Übungsgelände mit Bundeswehr-Hubschraubern

Ein Hubschrauber fliegt über ein großes, durch ein Feuer zerstörtes Gebäude, das Rauch ausstößt, mit mehreren Gebäuden, Fahrzeugen und Bäumen im Hintergrund und Text am unteren Rand.

Lärm durch Katastrophenschutzübung in Frankfurt - Frankfurt-Griesheim wird zum Katastrophen-Übungsgelände mit Bundeswehr-Hubschraubern

Großübung für den Katastrophenfall: Frankfurt-Griesheim wird vom 20. bis 22. März zum Schauplatz einer bundesweit einzigartigen Simulation

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Vom 20. bis 22. März findet im ehemaligen Industriegebiet Griesheim in Frankfurt eine großangelegte Katastrophenschutzübung statt. Beteiligt sind mehrere Rettungskräfte, darunter zwei Hubschrauber der Bundeswehr. Anwohner müssen sich auf Lärmbelästigungen und Verkehrsbehinderungen über das Wochenende einstellen.

Die Übung beginnt am Freitag um 14 Uhr und endet am Sonntag zur gleichen Zeit. Während des gesamten Zeitraums werden zwei Bundeswehr-Hubschrauber im Einsatz sein, was zu spürbarem Lärm in der Umgebung führen wird. Es handelt sich um die erste großflächige Zivilschutzübung dieser Art in Deutschland seit fünf Jahren – keine andere Stadt oder kein anderes Bundesland hat bisher eine vergleichbare Simulation auf einem ehemaligen Industriegelände durchgeführt.

Acht Organisationen wirken mit, darunter die Bundeswehr, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und das Technische Hilfswerk (THW). Rettungsfahrzeuge werden häufig ein- und ausfahren, was zu vorübergehenden Verkehrsbehinderungen führen kann. Die Behörden haben die Bevölkerung aufgefordert, sich auf Einschränkungen während der dreitägigen Übung einzustellen.

Ziel der Simulation ist es, die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte unter realistischen Bedingungen zu testen. Die Hubschrauber werden 48 Stunden lang über dem Gelände im Einsatz sein, während es auf den Zufahrtsstraßen zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen kann. Die Übung endet am Sonntagmittag; ab 14 Uhr normalisiert sich der Betrieb wieder.

Quelle