03 April 2026, 00:45

Dresden schlägt Alarm: Fast 185.000 Tempodelikte und 9,65 Millionen Euro Bußgelder in 2025

Eine Gruppe von Polizeibeamten steht vor einem großen Gebäude mit Fenstern, Säulen und Bögen, mit Fahrzeugen auf der Straße und einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite, unter einem klaren blauen Himmel mit Bäumen, Ampeln und Flaggen im Hintergrund.

Dresden schlägt Alarm: Fast 185.000 Tempodelikte und 9,65 Millionen Euro Bußgelder in 2025

Dresden verzeichnete 2025 fast 185.000 Tempodelikte – ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Durch stationäre Blitzer, mobile Kontrollen und Geschwindigkeitsmessanhänger nahm die Stadt rund 9,65 Millionen Euro an Bußgeldern ein. Einige Fahrer wurden mit extremem Tempo erwischt, weit über den erlaubten Grenzen in sensiblen Bereichen wie Tunneln oder Wohngebieten.

Die fest installierten Blitzer in Dresden registrierten 2025 insgesamt 76.980 Verstöße – ein leichter Rückgang um 5,5 Prozent im Vergleich zu 2024. Die 24 dauerhaften Anlagen waren an neuralgischen Punkten wie der Güntzstraße, der Waldschlösschenbrücke und der Pillnitzer Landstraße aufgestellt. Deutlich stärker stieg hingegen die Zahl der Verstöße durch mobile Blitzgeräte: Hier wurden 61.131 Temposünder erfasst, ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auch zwei teilstationäre Geschwindigkeitsmessanhänger trugen zur Bilanz bei und dokumentierten 46.983 Verstöße. Zu den schwerwiegendsten Fällen zählte ein Fahrer, der im Wiener-Platz-Tunnel – wo Tempo 50 gilt – 137 km/h fuhr. Ein anderer wurde in einer 30er-Zone mit 104 km/h gestoppt, nachdem er sich von einem Unfallort entfernt hatte. An anderen Stellen erreichten Fahrzeuge 94 km/h auf dem Terrassenufer und 92 km/h in der Nähe eines Pflegeheims am Käthe-Kollwitz-Ufer – beides deutlich über den dortigen 30 km/h-Begrenzungen.

Als Reaktion auf die steigenden Vergehen plant Dresden, ab dem zweiten Quartal 2026 einen dritten Geschwindigkeitsmessanhänger anzumieten. Damit soll die Überwachung in besonders gefährdeten Bereichen weiter verstärkt werden.

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Der Anstieg der Tempodelikte veranlasst die Stadt, ihre Kontrollsysteme auszubauen. Mit Bußgeldern in Höhe von 9,65 Millionen Euro im Jahr 2025 setzt Dresden auf verschärfte Maßnahmen, um rücksichtsloses Fahren einzudämmen. Die Anschaffung eines weiteren Messanhängers im kommenden Jahr unterstreicht das anhaltende Engagement für Verkehrssicherheit und Regelkonformität.

AKTUALISIERUNG

2024 Data Reveals 158 km/h Speeding Spike and Güntzstraße as Top Violation Spot

New analysis of 2024 data provides critical context for Dresden's 2025 speeding trends. The city recorded 81,886 stationary camera violations that year, compared to 76,980 in 2025. Mobile enforcement saw a dramatic rise from 42,371 to 61,131 violations. Notably, a driver reached 158 km/h in Potthoffstraße – the highest recorded speed before 2025's 137 km/h incident. The Güntzstraße system, near a retirement home, remained a hotspot with 18,000 violations in 2024 alone.