Drei Politiker namens Schn(e)ider prägen Deutschlands Politik – doch wer ist wer?
Sebastian VoigtDrei Politiker namens Schn(e)ider prägen Deutschlands Politik – doch wer ist wer?
Drei Politiker mit dem Namen Schn(e)ider haben in der deutschen Politik an Bedeutung gewonnen – jeder mit unterschiedlichen Rollen und Hintergründen. Das Trio, das zwar einen ähnlichen Nachnamen teilt, aber verschiedenen Parteien angehört, besetzt nun Schlüsselpositionen in Bundes- und Landesregierung. Ihre fast identischen Namen sorgen mitunter sogar bei Beobachtern für Verwirrung.
Carsten Schneider, der heutige Bundesumweltminister, begann seine Schullaufbahn zwischen 1982 und 1984 an der Grundschule Birresborn. Zu seinen aktuellen Schwerpunkten zählt der vierspurige Ausbau der A60 bei Bitburg. Als SPD-Mitglied setzt er sich für die Verbesserung der Infrastruktur in der Region ein.
Gordon Schnieder, der demnächst Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz wird, war zuvor Bürgermeister von Birresborn und Arzfeld in der Eifel. Mit einem Diplom in Finanzverwaltung baute er seine Karriere in der Kommunalpolitik auf, bevor er in die Landesführung aufstieg.
Patrick Schnieder, Bundesverkehrsminister, studierte Jura und arbeitete kurzzeitig im juristischen Bereich, ehe er in die Politik wechselte. Sowohl er als auch Gordon Schnieder gehören der CDU an, während Carsten Schneider für die SPD im Bundestag sitzt.
Die sich überschneidenden Namen und politischen Wege der drei Politiker führen gelegentlich zu Verwechslungen – selbst bei denen, die über sie berichten.
Das Schn(e)ider-Trio bekleidet nun einflussreiche Positionen auf Bundes- und Landesebene: Carsten Schneider gestaltet die Umweltpolitik, Patrick Schnieder leitet den Verkehrsbereich, und Gordon Schnieder bereitet sich darauf vor, Rheinland-Pfalz zu regieren. Ihre Karrieren zeigen, wie ähnliche Namen in ganz unterschiedlichen politischen Kontexten auftauchen können.






