Dermapharm kauft 8 % der eigenen Aktien zurück – Kurs soll stabilisiert werden
Julian HartmannDermapharm kauft 8 % der eigenen Aktien zurück – Kurs soll stabilisiert werden
Dermapharm startet Aktienrückkaufprogramm zur Stabilisierung des Kurses
Der Pharmakonzern Dermapharm hat ein Aktienrückkaufprogramm gestartet, um den Kurs seiner Anteile zu stützen. Trotz eines pandemiebedingten Höchststands hatte sich die Aktie in den vergangenen drei Jahren kaum bewegt. Nun plant das Unternehmen, fast 8 % der eigenen Anteile zurückzukaufen.
Das deutsche Pharmaunternehmen ging 2018 an die Börse, wobei Gründer Wilhelm Beier knapp 80 % der Anteile behielt. Auf dem Höhepunkt notierte die Aktie bei 90 Euro – angetrieben durch die Beteiligung an der Abfüllung des COVID-19-Impfstoffs von BioNTech.
Im Rahmen des Rückkaufprogramms bot Dermapharm den Aktionären 42 Euro pro Aktie an – ein Aufschlag von 10 % auf den Kurs zum Stichtag. Ursprünglich wollte das Unternehmen bis zu 4,3 Millionen Aktien zurückerwerben, doch es wurden rund 4,8 Millionen Stücke angeboten. Daher erhalten die Aktionäre eine anteilige Zuteilung.
In den vergangenen Jahren ist Dermapharm durch strategische Übernahmen gewachsen, darunter Strathmann (2018), Allergopharma (2020), Arkopharma und C3 (2022) sowie zuletzt Mucos (2025). Zur Gruppe gehören heute auch Anton Hübner, Euromed und eine Beteiligung an Wellster Healthtech. Allerdings kämpft die Reimport-Tochter Axicorp derzeit mit Schwierigkeiten.
Das Rückkaufprogramm hat dazu beigetragen, den Aktienkurs von Dermapharm nach einer Phase der Stagnation zu stabilisieren. Mit dem Rückerwerb eines beträchtlichen Teils der Anteile will das Unternehmen seine finanzielle Position stärken. Der Schritt folgt auf Jahre des Wachstums durch Akquisitionen und einen pandemiebedingten Kursanstieg.






