Condor-Chef fordert Stopp des EU-Emissionshandels wegen explodierender Kerosinpreise
Julian HartmannCondor-Chef fordert Stopp des EU-Emissionshandels wegen explodierender Kerosinpreise
Condor-Chef fordert vorübergehende Aussetzung des EU-Emissionshandels für Fluggesellschaften
Der Vorstandsvorsitzende von Condor, Peter Gerber, hat eine vorübergehende Unterbrechung des EU-Emissionshandelsystems (ETS) für Airlines gefordert. Er schlug eine sechsmонatige Aussetzung vor, um die Belastung für Passagiere angesichts explodierender Treibstoffkosten zu verringern. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund einer globalen Kerosin-Knappheit, die die Ticketpreise für Reisende weiter in die Höhe treibt.
Ursache für den Engpass sind aktuelle Blockaden in der Straße von Hormus, die weltweit die Treibstoffversorgung beeinträchtigen. Gerber warnte, dass ohne Gegenmaßnahmen die Flugpreise in der zweiten Jahreshälfte deutlich steigen würden. Eine vorübergehende Aussetzung des ETS würde den Fluggesellschaften und Verbrauchern nach seinen Worten Entlastung verschaffen.
Als Alternative schlug der Condor-Chef die Einführung eines Treibstoffrabatts für Airlines vor. Zudem forderte er strengere Regeln, um spekulative Preisaufschläge vom Markt zu verbannen. Laut Gerber könnten diese Schritte die Kosten stabilisieren, ohne die Umweltziele aus den Augen zu verlieren.
Der Manager betonte, dass die Bundesregierung die Aussetzung kurzfristig umsetzen könnte. Er präsentierte den Vorschlag als eine vorübergehende Maßnahme, um Reisende vor plötzlichen Preissprüngen zu schützen. Ziel der geforderten sechsmонatigen ETS-Pause ist es, Passagiere vor weiter steigenden Flugpreisen zu bewahren. Sollte der Vorstoß genehmigt werden, würde dies die finanzielle Belastung für Airlines und Verbraucher vorübergehend mindern. Die Regierung hat sich bisher noch nicht zu dem Vorschlag geäußert.






