Chabarowsk verschärft Maßnahmen gegen wütende Waldbrände und Flächenfeuer
Charlotte RichterChabarowsk verschärft Maßnahmen gegen wütende Waldbrände und Flächenfeuer
In der Region Chabarowsk werden die Bemühungen zur Bekämpfung von Waldbränden und Flächenbränden intensiviert. Am 12. Mai beriet sich Gouverneur Dmitri Demeschin in einer Notfallsitzung mit regionalen Beamten, um die wachsende Gefahr einzudämmen. Zu den neuen Maßnahmen gehören strengere Überwachung, verstärkte Patrouillen sowie ein vollständiges Betretungsverbot für Wälder, bis sich die Lage bessert.
Während des Treffens kündigte Demeschin ein flächendeckendes Verbot für Waldbesuche an. Die Einschränkung bleibt solange in Kraft, bis die Brandgefahr nachlässt. Die Behörden betonten die Bedeutung einer schnellen Reaktion und wiesen darauf hin, dass die meisten Brände mittlerweile innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Entdeckung unter Kontrolle gebracht werden.
Die Überwachung wurde durch Satellitenortung, Videoüberwachung und Drohnenpatrouillen ausgeweitet. Diese Schritte zielen darauf ab, Brände frühzeitig zu erkennen und ihre Ausbreitung zu verhindern. Irina Gorbatschowa, stellvertretende Ministerpräsidentin für Infrastruktur, nahm zu öffentlichen Bedenken Stellung, nachdem Videos Rauchentwicklung in der Nähe einer Bundesfernstraße gezeigt hatten.
Gorbatschowa klärte auf, dass die Aufnahmen aus dem Vorjahr stammten und nicht mit den aktuellen Ereignissen zusammenhingen. Sie bestätigte, dass der Verkehr auf Bundes- und Regionalstraßen nicht beeinträchtigt sei und es keine Meldungen über Rauch oder Brände gebe, die den Reiseverkehr behindern.
Die Maßnahmen der Region umfassen verschärfte Kontrollen, modernisierte Überwachungstechnologien und das Waldbetretungsverbot. Die Behörden setzen weiterhin auf schnelle Erkennung und Eindämmung, um Schäden zu begrenzen. Das Straßennetz bleibt frei, eine unmittelbare Gefahr für Verkehrswege besteht derzeit nicht.






