Brüssel gedenkt der Terroropfer zehn Jahre nach den Anschlägen von 2016
Julian HartmannBrüssel gedenkt der 32 Opfer der Anschläge vor zehn Jahren - Brüssel gedenkt der Terroropfer zehn Jahre nach den Anschlägen von 2016
Brüssel wird mit feierlichen Gedenkveranstaltungen an den 10. Jahrestag der dschihadistischen Anschläge von 2016 erinnern. Bei den Bombenattentaten, die die Stadt am 22. März 2016 erschütterten, kamen 32 Menschen ums Leben. Die Gedenkfeiern sollen der Opfer gedenken und die Folgen der Tragödie reflektieren.
Um 7:58 Uhr beginnt eine Zeremonie am Flughafen Zaventem, dem Ort der ersten Explosion. Dort starben 16 Menschen, als Attentäter im Abflugbereich ihre Sprengstoffgürtel zündeten. Um 9:11 Uhr folgte ein zweiter Anschlag in der U-Bahn-Station Maelbeek, bei dem weitere 16 Menschen getötet wurden.
Die Täter gehörten derselben extremistischen Zelle an, die auch für die Pariser Anschläge 2015 verantwortlich war. Ihre koordinierten Angriffe richteten sich gegen zwei der meistfrequentierten öffentlichen Orte Brüssels und hinterließen tiefe Wunden in der Stadt.
Nach den Schweigeminuten findet eine offizielle Gedenkveranstaltung statt. Überlebende und Angehörige der Opfer werden in Reden ihre Erlebnisse teilen. Die Veranstaltung soll an die Verstorbenen erinnern und die Lehren würdigen, die Belgien seit den Anschlägen gezogen hat.
Die Sicherheitsvorkehrungen wurden seitdem verstärkt, unter anderem durch militärische Patrouillen zum Schutz jüdischer Einrichtungen. Konkrete Änderungen bei der Flughafensicherheit oder im öffentlichen Nahverkehr wurden in öffentlichen Berichten jedoch nicht detailliert genannt.
Der Jahrestag mahnt an die verlorenen Leben und die gezeigte Widerstandsfähigkeit im vergangenen Jahrzehnt. Die Gedenkfeiern finden zu den exakten Uhrzeiten der Anschläge statt, um sicherzustellen, dass die Opfer nicht in Vergessenheit geraten. Die Stadt passt ihre Sicherheitsstrategie weiterhin an die Folgen der Tragödie an.






