Betrunkener Fahrer flieht nach schwerem Unfall auf der B10 bei Lonsee
Julian HartmannBetrunkener Fahrer rammt Fahrzeug mehrfach und flieht - Betrunkener Fahrer flieht nach schwerem Unfall auf der B10 bei Lonsee
Ein 43-jähriger Mann verunglückte auf der Bundesstraße B10 in der Nähe von Lonsee, nachdem er betrunken die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte. Der Wagen überschlug sich mehrmals, bevor er in einem Graben zum Liegen kam.
Der Vorfall begann, als der Mann von der Fahrbahn abkam, woraufhin sich sein Auto mehrfach überschlug. Trotz der schweren Beschädigungen gelang es ihm, sich aus dem Wrack zu befreien. Statt auf Hilfe zu warten, versuchte er, vom Unfallort zu fliehen.
Ein Augenzeuge in der Nähe bemerkte den Unfall und griff sofort ein: Er verfolgte den Fahrer, stellte ihn und hielt ihn fest, bis die Polizei eintraf. Die Beamten führten einen Alkoholtest durch, der einen Blutalkoholwert von etwa 1,8 Promille ergab – deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert.
Die Behörden zogen dem Mann umgehend den Führerschein ein. Ihm drohen nun Anklagen wegen Trunkenheit am Steuer und wegen Fluchtversuchs nach einem Unfall. Die Ermittlungen zu dem Vorfall laufen noch.
Aus den Unterlagen geht hervor, dass dies der zweite alkoholisierte Verkehrsunfall auf der B10 innerhalb eines Jahres ist. Beim vorherigen Fall war ein 61-jähriger Lkw-Fahrer bei Eislingen verwickelt, bei dem Übermüdung und Alkoholeinfluss als Ursachen genannt wurden. Im Landkreis Alb-Donau-Kreis gab es in diesem Zeitraum keine weiteren vergleichbaren Vorfälle.
Der Fahrer bleibt bis zur Fertigstellung des Polizeiberichts in Gewahrsam. Sein Auto wurde als wirtschaftlicher Totalschaden eingestuft, und der Führerscheinentzug ist sofort wirksam. Der Fall wird nun über die rechtlichen Instanzen weiterverfolgt, wobei dem Mann Strafen sowohl für die Trunkenheitsfahrt als auch für die Flucht vom Unfallort drohen.






