Betrügerischer Auszubildender soll 13 Kunden um 614.250 Rubel prellen
Charlotte RichterBetrügerischer Auszubildender soll 13 Kunden um 614.250 Rubel prellen
Ein 44-jähriger Auszubildender im Vertriebsmanagement aus Nischni Nowgorod ist wegen Betrugs angeklagt worden, nachdem er Kunden angeblich um mehr als 614.250 Rubel (etwa 6.700 US-Dollar) prellte. Der Fall, der von der örtlichen Direktion des russischen Innenministeriums untersucht wurde, ist nun mit einer von der Staatsanwaltschaft genehmigten Anklageschrift vor Gericht gebracht worden.
Der Beschuldigte, der bisher keine Vorstrafen hatte, soll Vorabzahlungen für Waren entgegengenommen haben, die er weder herstellte noch lieferte. Den Ermittlungen zufolge schloss der Mann Verträge mit 13 Kunden ab, nahm Vorauszahlungen entgegen und verschwand anschließend, ohne die Bestellungen zu erfüllen. Statt die versprochenen Produkte herzustellen, gab er zu, das erbeutete Geld in einem Wettbüro ausgegeben zu haben.
Die Behörden haben ihn nach Teil 2 von Artikel 159 des russischen Strafgesetzbuchs angeklagt, der Betrug unter Strafe stellt. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Haftstrafe von bis zu sechs Jahren.
Der Fall wurde von der Ermittlungsabteilung der Hauptverwaltung des russischen Innenministeriums für die Region Nischni Nowgorod bearbeitet. Nach Abschluss der Untersuchungen übermittelten die Beamten die Akten mit einer offiziellen Anklageschrift an das Gericht. Der durch die Handlungen des Beschuldigten entstandene finanzielle Schaden beläuft sich auf 614.250 Rubel und betrifft 13 Geschädigte. Nun muss das Gericht über den Ausgang des Verfahrens entscheiden – bei einer Verurteilung könnte der Angeklagte mit einer Haftstrafe von bis zu sechs Jahren rechnen.






